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Jetzt ist es fix: ab 7. Juli tritt der neue AnachB Tarif des Verkehrsverbunds Ost-Region (VOR) in Kraft. Damit wird das Pendeln für Purkersdorferinnen und Purkersdorfer nach Wien endlich billiger. Jahrelang hat sich die ÖVP Purkersdorf dafür eingesetzt, dass der Zonensprung für unsere Gemeinde abgemildert wird. Immerhin mussten wir für nur 1-2 S-Bahn Stationen beinahe 400 Euro im Jahr zahlen. Dass öffentlicher Verkehr etwas kostet, ist klar, weil ja schon jetzt die Jahreskarten mit 70% vom Steuerzahler gestützt werden. Aber für eine Station 400 Euro zu zahlen ist bitter. Das gehört jetzt endlich der Vergangenheit an!

Die künftigen Tarife:

  • Jahreskarte für Wien und Purkersdorf: 605 EUR (bisher: 780 EUR)
  • Monatskarte für Wien und Purkersdorf: 72,20 EUR (bisher: 89,70 EUR)
  • Einzelticket für Purkersdorf inkl. Wien: 3,90 EUR (bisher: 4,40 EUR)
  • Einzelticket für Purkersdorf: 1,70 EUR (bisher: 2,20 EUR)

Unter  www.vor.at kann die persönliche Strecke ganz einfach ausgewählt werden. Der Vorteil ist, dass künftig auch alle Bus- und Nebenlinien im persönlichen Streckennetz inbegriffen sind. Es hat sich also ausgezahlt, so lange für einen faireren Tarif einzutreten.

“Die neuen Tarife mildern den Zonensprung nach Wien stark ab. Damit wird der Umstieg auf die öffentlichen Verkehrsmittel für den Arbeitsweg nach Wien sehr attraktiv. Durch die neuen Tarife können wir ein Riesenstück Forderung, der wir jahrelang nachgelaufen sind abhacken. Der Erfolg zeigt, dass man hartnäckig bleiben muss, wenn man etwas umsetzen will. Mein nächstes Ziel ist es daher, das Abendangebot im öffentlichen Verkehr auszubauen. In den Hauptverkehrszeiten haben wir bereits ein sehr gutes Zugangebot – aber in den Randzeiten, vor allem Abends, wäre eine Nachschärfung notwendig”, stellt ÖVP Klubobmann GR Florian Liehr fest.

Ausbau der Öffis in Purkersdorf

Unsere Information bezüglich der U4-Sanierung und des damit drohenden Stau-Chaos auf der Westeinfahrt hat viele Reaktionen hervorgerufen. Der Bürgermeister hat eher ratlos reagiert. Aber die grüne Verkehrsstadträtin, Christine Maringer, die eigentlich daran arbeiten sollte, den öffentlichen Verkehr zu forcieren, hat sich dagegen gestellt. Nach ihrer Meinung würden P&R-Stellplätze zusätzlichen Verkehr nur anziehen. Das stimmt für Purkersdorf natürlich nur bedingt und ist ein ignorieren der Tatsachen. Unsere P&R-Anlage ist schon heute komplett überlastet. Um also weitere Bürger dazu zu bringen, auf den öffentlichen Verkehr umzusteigen, braucht es also mehr P&R-Kapazitäten. Hier ein Abriss warum, den ich als offene Reaktion an NÖN und Bezirksblätter geschickt habe.

Warum braucht es mehr P&R-Stellplätze?

Inhaltlich ist der Angriff von Maringer natürlich völliger Unsinn! Erstens darf ich festhalten, dass wir als Lösungsansatz bereits die Verstärkung der S-Bahnen eingefordert haben. Damit ist auch Maringers „Vorstoß“ im besten Fall einfach abgekupfert. Und zweitens haben wir natürlich auch eingefordert, dass die P&R-Kapazitäten ausgebaut werden.
Es ist ein Faktum, dass Purkersdorf zu wenig P&R-Stellplätze hat und bei weitem mehr brauchen würde. Mir ist klar, dass Maringer – wie auch schon bisher – AutofahrerInnen verteufelt, aber wer öffentlichen Verkehr fördern will, der muss auch P&R-Stellplätze bauen. Maringer ist in diesem Punkt realitätsfern und offenbar leider auch inhaltlich nicht fit genug, um Öffentlichen Verkehr zum Durchbruch zu verhelfen.
Zur Sperre der U4 bleibt festzuhalten, dass die Wiener Linien selbst bestätigt haben, dass im zweieinhalbminuten Takt Busse auf der Westeinfahrt unterwegs sein werden. Warum? Auch das ist leicht erklärt: in einen Gelenkbus der Wiener Linien passen (real) ca 120 Personen. In einen U-Bahn Zug hingegen rund 650 Personen. Das bedeutet, dass mindestens 5 Busse notwendig sind, um eine einzige U-Bahn (speziell zu den morgendlichen und abendlichen Hauptverkehrszeiten) zu ersetzen. Diese Busse müssen auch Personen zu und umsteigen lassen, etc… Jeder, der schon einmal hinter einem Bus hergefahren ist, weiß, dass das Verzögerung bedeutet. Wenn dann noch gleichzeitig Spurwechsel dazukommen, ist der Stau schon heute vorprogrammiert. Daher haben wir auch geschrieben, dass dies einer Spursperre gleich kommt. Das ist keine Panikmache, sondern ein Faktum, auch wenn das Frau Maringer nicht wahrhaben will.
Aber ich versteh das schon: sie macht es sich in diesem Bezug eben leicht. Immerhin ist sie seit mehr als 4 Jahren für Öffentlichen Verkehr zuständig und hat für Purkersdorf noch nichts weitergebracht (bis auf einen Fahrradabstellplatz, der zwar tatsächlich wichtig ist, aber leider die Verkehrsprobleme nicht löst). Sich daher hinzustellen und von anderen etwas einzufordern, bevor die eigenen Hausaufgaben gemacht sind, ist leicht durchschaubar.
Für uns gilt daher weiterhin, schnell zu reagieren, um zusätzliche P&R-Stellplätze zu schaffen. Und da es in Purkersdorf keinerlei innerstädtische Verkehrsmittel gibt, braucht es klarerweise P&R-Stellplätze, damit die Pendler aus den Siedlungen zum Bahnhof kommen können.
Tägliches Verkehrschaos in der Westeinfahrt?

Mit Anfang April diesen Jahres fängt die Sanierung der U4 an. Ab dann fährt auf einer Spur der zweispurigen Westeinfahrt alle 2 ½ Minuten ein Schienenersatzverkehrsbus. “Das bedeutet, dass nur mehr eine Spur für den regulären Autoverkehr zur Verfügung steht. Ein Verkehrschaos mit Stau zurück auf die Autobahn ist daher schon jetzt vorprogrammiert – der Wahnsinn soll bis September andauern. Purkersdorf wird davon natürlich eine der am stärksten betroffenen Gemeinden sein – einerseits, weil viele Purkersdorfer nach Wien zur Arbeit pendeln und andererseits, weil auch andere bei uns auf die Öffis umsteigen wollen werden – beispielsweise Gablitzer und Tullnerbacher. Wir müssen daher schnellstens darauf reagieren und prüfen, wo zusätzliche P&R-Stellplätze, zumindest provisorisch, eingerichtet werden können”, fordern ÖVP-Chef GR Andreas Kirnberger und Verkehrssprecher GR Florian Liehr ein.

P&R-Kapazitäten am Ende

Leider sind die P&R-Kapazitäten in Purkersdorf schon jetzt am Limit. Die Stadt nehme bewusst in Kauf, dass Einkäufer und Arbeitnehmer auf der P&R-Anlage parken. Durch diese “Fremdnutzung” ist die ÖBB bislang auch nicht bereit, die Kapazität auszubauen. “Purkersdorf muss daher selbst vorangehen. Wir brauchen den Ausbau der P&R-Stellplätze in Purkersdorf – wenn notwendig muss die Gemeinde das alleine machen”, stellt Kirnberger fest.

Stau vorprogrammiert

Dazu kommt, dass auch die ÖBB die Westbahnstrecke sanieren werden und im Sommer zwei Tunnels komplett gesperrt sind. Dann fallen auch alle REX Verbindungen zwischen Wien Westbahnhof und St. Pölten aus. Dazu Kirnberger: “Das bedeutet, dass noch mehr Leute nach Purkersdorf kommen werden, um einen P&R-Stellplatz zu bekommen, damit sie sich die Westeinfahrt und den dortigen Stau ersparen. Hier muss jetzt rasch reagiert werden – wir brauchen dringend einen Ausbau der Kapazitäten auf der Westbahn. Wir werden daher Kontakt mit dem Verkehrsverbund Ost-Region aufnehmen, der hier für mehr Zugverbindungen zwischen Purkersdorf und Wien sorgen muss. Wir werden die Pendler nicht im Regen stehen lassen!”

“Das Thema öffentlicher Verkehr wird in Purkersdorf leider derzeit noch stiefmütterlich behandelt. Um die Pendlerströme zu bewältigen, brauchen wir aber eine echte Öffi-Offensive und eine attraktives Angebot im öffentlichen Verkehr. Da reicht es nicht, irgendwo einen neuen Fahrradabstellplatz zu installieren.”, stellt ÖVP-Gemeinderat Florian Liehr fest.

ÖVP ist starke Lobby der Pendler

Das Team der ÖVP Purkersdorf ist bereits seit vielen Jahren die starke Lobby der Pendlerinnen und Pendler aus der Gemeinde. “Wir konnten unter anderem mehr Züge in der Früh und am Nachmittag sowie einen Halbstundentakt der S-Bahn untertags erreichen. Das sind Maßnahmen, die den Pendlern helfen”, erklärt Liehr, der nun einen Verhandlungstermin bei Wolfgang Schroll, dem Geschäftsführer des Verkehrsverbundes Ost-Region (VOR) hatte.

Brauchen gutes Taktgefüge

“Wie seitens des Landes NÖ bekannt gegeben wurde, stellen sich diverse Verbesserungen mit dem Fahrplanwechsel 2015/2016 ein. Unter anderem ist geplant, für die Station Purkersdorf-Zentrum jeweils 2 schnelle REX Züge sowie 2 S-Bahnen pro Stunde in den pendlerrelevanten Zeiten nach Wien zu führen. Ab Unter-Purkersdorf sollen künftig wie bisher 4 S-Bahnen pro Stunde geführt werden. Jetzt geht es aber darum, dass diese Züge auch entsprechend getaktet sein müssen. Es macht keinen Sinn, wenn REX und S-Bahn im Abstand von 5 Minuten fahren”, so Liehr weiter. Man müsse daher schon jetzt aktiv werden und mit dem Verkehrsverbund entsprechend verhandeln, um die beste Lösung für Purkersdorf herauszuholen.

Fordern Abend-Züge nach Purkersdorf

Beim dem Treffen in der VOR-Zentrale übergab Liehr an Schroll auch die Forderung, für mehr Abendverkehrszüge zu sorgen. Dazu der Gemeinderat: “Viele Pendler fahren derzeit mit dem Auto nach Wien, weil sie einfach länger arbeiten und Abends die Verbindungen nach Purkersdorf nicht mehr so dicht sind. Hier braucht es ebenfalls ein gutes Angebot, um unser Ziel, den Umstieg auf Öffis, zu erreichen.” Damit könnten gleich zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen werden: mehr Komfort und Angebot für die Pendler sowie zugleich als umweltrelevante Maßnahme die Reduktion von CO2-Emissionen.

“Der Input aus den Gemeinden ist uns wichtig. Wir werden daher die Forderungen prüfen und auch Berechnungen anstellen, um die geforderten Abendverbindungen nach Möglichkeit zu realisieren. Ich habe daher einen entsprechenden Auftrag an die Planungs-Experten weitergegeben”, sagt VOR-Geschäftsführer Schroll die Prüfung der Anliegen zu.

Bei der kommenden Gemeinderatswahl am 25. Jänner 2015 wurde ich vom ÖVP-Vorstand auf Platz 4 gereiht. Ich freue mich sehr, wieder mit dabei zu sein, um auch weiterhin mein wichtigstes Anliegen: die Mobilität und Verkehrssicherheit vertreten zu können. Daher heissts ab jetzt: Liehr auf Platz 4 !

Hier die Information und Presseaussendung der ÖVP zum Team für die anstehende Gemeinderatswahl:

 

ÖVP Purkersdorf präsentiert ihr Team für die Wahl

Elisabeth Mayer, Albrecht Oppitz und Andreas Kirnberger auf den ersten drei Plätzen. Florian Liehr, Leopold Zöchinger, Ilse Fenböck, Philipp Hamann, Bernd Sykora und Christa Toifl vervollständigen das Purkersdorfer ÖVP Team.

Heute Vormittag präsentierte die ÖVP Purkersdorf ihr Team für die Gemeinderatswahlen am 25. Jänner 2015. Familienstadträtin Elisabeth Mayer führt das ÖVP-Team gemeinsam mit Jugendstadtrat Albrecht Oppitz und Wirtschaftsexperten Andreas Kirnberger in die kommende Wahlauseinandersetzung. „Ganz besonders freut mich, dass wir auch bei dieser Wahl junge, einsatzbereite und motivierte Persönlichkeiten für unsere Gemeinschaft gewinnen konnten, denn bei uns sind die Weichen ganz klar auf die Zukunft ausgerichtet“, so Mayer bei der Präsentation.

Darüber hinaus seien alle Themenbereiche durch die Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste abgedeckt. Mayer: „Familien mit Kindern, Jugend, Umwelt und Verkehr, Soziales und Wirtschaft sind wichtige Themen, für die wir uns in Purkersdorf mit ganzem Herzen einsetzen. Purkersdorf muss jetzt den Blick in die Zukunft richten, denn es stehen ganz wesentliche Entscheidungen für unsere Stadt an, die wir jetzt anpacken müssen – beispielsweise die Stadtentwicklung in Unter-Purkersdorf und die Verbesserung des Angebots für junge Familien. Mit dem ÖVP-Team zeigen wir, dass wir alle notwendigen Kompetenzen vereinen, die es für die aktive Gestaltung unserer Stadt braucht.”

Den Wahlkampf lege die ÖVP bewusst kurz an. “Wir waren 5 Jahre lang durchgehend im Einsatz für die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer. Daher brauchen wir uns nicht verstecken und müssen unsere Gemeinde nicht schon jetzt mit Plakaten zupflastern. Für uns gilt: „Anfang Jänner starten wir einen kurzen intensiven Wahlkampf, damit wir gleich am 26. Jänner mit ganzer Kraft weiter für unsere Stadt arbeiten können”, betonen Jugendstadtrat Albrecht Oppitz und Wirtschaftsbund-Obmann Andreas Kirnberger, die ab Jänner ihre Rolle als Wahlkampfmanager der Volkspartei übernehmen.

 

Personen am Foto v.l.n.r.: 

Ilse Fenböck, Philipp Hamann, Albrecht Oppitz, Leopold Zöchinger, Elisabeth Mayer, Andreas Kirnberger, Florian Liehr, Christa Toifl und Bernd Sykora

 

Listenbezeichnung: Team Elisabeth Mayer Volkspartei Purkersdorf

Kurzbezeichnung: ÖVP – Liste 2

 

Listenplätze 1 – 10:

  1. Elisabeth Mayer

  2. Albrecht Oppitz

  3. Andreas Kirnberger

  4. Florian Liehr

  5. Leopold Zöchinger

  6. Ilse Fenböck

  7. Philipp Hamann

  8. Bernd Sykora

  9. Christa Toifl

  10. Daniel Hesse

Das von der ÖVP durchgesetzte Sicherheitspaket für den Schulbezirk wird jetzt umgesetzt – im Stadtrat wurden nun Baufirmen mit der Umsetzung beauftragt

 “In der Stadtratsitzung vom 28. Oktober wurden nun endlich die Auftragsvergaben für unser Sicherheitspaket im Schulbezirk beschlossen. Damit kann das von uns durchgesetzte Schulwegsicherheitspaket noch in diesem Jahr begonnen werden”, berichten ÖVP-Chefin Familienstadträtin Elisabeth Mayer und Stadtrat Albrecht Oppitz nach der Sitzung.

Mit den neuen Kiss&Go Zonen soll eine massive Entschärfung der Gefahrenstellen im Bereich der Volks- und der Neuen NÖ Mittelschule erfolgen. “Die zusätzlichen Bodenmarkierungen und Kiss&Go Zonen sorgen für mehr Sicherheit für die rund 500 Schülerinnen und Schüler”, betont Mayer.

Auch die Anhebung des Kreuzungsplateaus an der Kreuzung Alois-Mayer Gasse / Pummergasse wird nun umgesetzt. Dazu Liehr: “Ich freue mich sehr, dass diese Maßnahme nun umgesetzt wird, weil an der Kreuzung viele Schüler die Straße queren und auch die Stiegen vom Bahnhof dort abrupt an der Straße enden. Gerade diese Maßnahme fordere ich seit über 5 Jahren ein. Das zeigt auch, dass man in der Politik hartnäckig bleiben muss, um aus der Opposition heraus Maßnahmen umsetzen zu können. Das ist uns hier gelungen – darauf können wir zu Recht stolz sein.”

“Die Arbeiten werden von der Firma Pittel+Brausewetter durchgeführt. Insgesamt wird die Gemeinde rund 44.000 Euro dafür investieren”, informiert Oppitz, der darauf hinweist, dass damit die von der ÖVP geforderten Maßnahmen auch in der Umsetzung äußerst günstig ausfallen.

Gemeinsam mit den durch ÖVP-Mitglieder gestellten Schülerlotsen und dem Durchfahrtsverbot vor der Volksschule, wurde nun ein Gesamtpaket für mehr Sicherheit vor den Schulen erreicht.

Das beschlossene Sicherheitspaket im Überblick:

  1. Kiss & Go in der Pummergasse
    auf der linken Seite in Fahrtrichtung entstehen Kiss & Go-Parkplätze zum Aussteigen und auf der rechten Seite (an der Böschung zur Bahn) werden Dauerparkplätze geschaffen. Hier muss das Einverständnis der ÖBB eingeholt werden.
  2. Gehsteig durchziehen über die Schwarzhubergasse (Schwarzhubergasse/Pummergasse) – Anhebung des Zebrastreifen/Übergangs
  3. Anhebung des Kreuzungsplateaus
  4. (Kreuzung Alois-Mayer Gasse/Pummergasse/ÖBB-Bahnabgang)
  5. Zusätzliche Bodenmarkierung (Alois-Mayergasse) „KISS & GO“ (2x)
  6. Zusätzliche Bodenmarkierungen „ACHTUNG SCHULE“ sowie „30 km/h“
  7. Gehsteig verbreitern (Kreuzungsbereich Schwarzhubergasse/Pummergasse)
  8. Gehsteig verbreitern (Kreuzungsbereich Alois-Mayergasse/Pummergasse)

“Wir freuen uns über einen Erfolg auf ganzer Linie: der Gemeinderat hat auf Basis unserer Vorschläge ein Sicherheitspaket für den Schulbezirk beschlossen. Dabei enthalten sind nicht nur die Kiss&Go Zonen, die wir dieses Jahr vorgeschlagen haben, sondern auch Maßnahmen, deren Umsetzung wir bereits seit 5 Jahren fordern”, erklären ÖVP-Chefin Familienstadträtin Elisabeth Mayer und Gemeinderat Florian Liehr nach der Gemeinderatssitzung.

Mit den neuen Kiss&Go Zonen, die auch in Gablitz erfolgreich etabliert wurden, soll eine massive Entschärfung der Gefahrenstellen im Bereich der Volks- und der Neuen NÖ Mittelschule erfolgen. “Nachdem wir mehrfach von besorgten Eltern auf die Probleme angesprochen wurden, haben wir die Sache angepackt und gezeigt, dass wir uns – wie auch schon beim Hort- und Kindergartenessen – für Familien einsetzen. Die zusätzlichen Bodenmarkierungen und Kiss&Go Zonen sorgen für mehr Sicherheit für die Kleinsten Mitglieder unserer Gesellschaft”, betont Mayer.

Auch die Anhebung des Kreuzungsplateaus an der Kreuzung Alois-Mayer Gasse / Pummergasse soll nun endlich umgesetzt werden. Dazu Liehr: “Über diese Maßnahme freue ich mich ganz besonders, da dies eine meiner ersten Forderungen als Gemeinderat war. Politik ist das Bohren harter Bretter: ich freue mich sehr, dass diese Maßnahme nun umgesetzt wird, weil es eine ganz wesentliche Sicherheitmaßnahme ist. An der Kreuzung queren viele Schüler die Straße und auch die Stiegen vom Bahnhof enden derzeit dort abrupt an der Straße. Ich danke daher allen, die an der Umsetzung des Sicherheitspakets gearbeitet haben.”

Gemeinsam mit den von der ÖVP Purkersdorf umgesetzten Schülerlotsen und dem Durchfahrtsverbot vor der Volksschule, wurde nun ein Gesamtpaket für mehr Sicherheit vor den Schulen erreicht.

 

Das nunmehr beschlossene Sicherheitspaket im Überblick:

  1. Kiss & Go in der Pummergasse (hier wird eindeutig unser Vorschlag aufgenommen)
  2. auf der linken Seite in Fahrtrichtung entstehen Kiss & Go-Parkplätze zum Aussteigen und auf der rechten Seite (an der Böschung zur Bahn) werden Dauerparkplätze geschaffen. Hier muss das Einverständnis der ÖBB eingeholt werden.
  3. Gehsteig durchziehen über die Schwarzhubergasse (Schwarzhubergasse/Pummergasse) – Anhebung des Zebrastreifen/Übergangs
  4. Anhebung des Kreuzungsplateaus (Kreuzung Alois-Mayer Gasse/Pummergasse/ÖBB-Bahnabgang)
  5. Zusätzliche Bodenmarkierung (Alois-Mayergasse) „KISS & GO“ (2x)
  6. Zusätzliche Bodenmarkierungen „ACHTUNG SCHULE“ sowie „30 km/h“
  7. Grünfläche entfernen, Gehsteig verbreitern (Kreuzungsbereich Schwarzhubergasse/Pummergasse)
  8. Grünfläche entfernen, Gehsteig verbreitern (Kreuzungsbereich Alois-Mayergasse/Pummergasse)

„Häupl und Vassilakou müssen sofort dafür sorgen, dass Bauarbeiten wie jene am Hietzinger Kai von nun an nur noch an arbeitsfreien Tagen gemacht werden. An Werktagen entstehen Wartezeiten von mehr als einer Stunde – im Stau und auch an Bushaltestellen“, so Lukas Mandl, Landtagsabgeordneter für Wien-Umgebung (NÖ).

Seit dem Beginn der zweiten Juni-Woche herrscht Stau-Chaos im Westen Wiens. Aber der Westautobahn-Abfahrt Auhof gibt es  aufgrund von Bauarbeiten in Wien-Hietzing extreme Verzögerungen – und auch Verspätungen von Bussen. Mindestens eine Dreiviertelstunde Verzögerung gibt es auf der Ausweichroute über die Linzer Straße, und mehr als eine Viertelstunde über die Breitenfurter Straße.

Mandl an Rot-Grün: Menschen benützen Auto nicht aus Jux und Tollerei

„Es ist wirklich nicht mehr akzeptabel, was die Stadt Wien den Autolenkerinnen und -lenkern aus unserem Bezirk Wien-Umgebung zumutet. Durch den aktuellen Schildbürger-Streich der Wiener Stadtregierung sind aber auch viele Benutzerinnen und Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel betroffen. Vielleicht hilft diese Tatsache dabei, dass es endlich zu einem Umdenken bei Häupl, Vassilakou und ihren Leuten kommt. Klar verursachen Autos Schadstoffe. Das ist nicht auf die leichte Schulter zu nehmen. Da gehört viel getan. Aber ebenso klar ist, dass die allermeisten Autofahrerinnen und -fahrer nicht aus Jux und Tollerei den Individualverkehr wählen, sondern weil sie das aufgrund des Berufs, der Fahrzeiten, der Flexibilität, des Transports von Kindern und älterer Menschen oder aus anderen Gründen so machen müssen“, erklärt Lukas Mandl, Landtagsabgeordneter für Wien-Umgebung.

Lange Wartezeiten auf Linien-Busse, Ruhezeiten-Probleme für Buslenker

„Von der missglückten Baustellen-Planung im Westen Wiens sind aber nun nicht nur Autofahrerinnen und -fahrer betroffen, sondern auch viele Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer, die den Bus brauchen. So gibt es Menschen, die länger als eine Stunde auf den Bus warten mussten, weil dieser im Stau gesteckt ist. Dazu kommt, dass die Buslenkerinnen und -lenker aufgrund der Tatsache, dass der Zeitplan aus den Fugen gerät, ihre Ruhezeiten nicht einhalten können. Auch Autolenkerinnen und -lenker verlieren mehr als eine Stunde in der Westeinfahrt – nur weil die Stadt Wien nicht fähig ist, ihre Baustellen so zu planen, dass sie nacheinander abgearbeitet werden und die gröbsten Brocken an arbeitsfreien Tagen oder schlimmstenfalls in den Sommerferien erledigt werden. Dann gibt es nämlich deutlich weniger Berufsverkehr“, so Mandl.

Verfehlte Baustellen-Planung stiehlt Menschen wertvolle Lebenszeit

Mandl: „Die Belastung durch die Parkpickerl wurde unverschämt ausgeweitet. Hier hat Niederösterreich durch eine Park-and-Ride Offensive Abhilfe geschaffen. Die Absurditäten um die Mariahilferstraße machen speziell den niederösterreichischen Autofahrerinnen und -fahrern, die in dieser Gegend zu tun haben, zu schaffen. Das sind nur zwei Beispiele aus der jüngeren Vergangenheit. Die aktuelle Aktion, durch eine völlig verfehlte Baustellen-Planung Menschen wertvolle Lebenszeit zu stehlen, schlägt dem Fass den Boden aus. Der Wiener Bürgermeister soll der Vizebürgermeisterin endlich die Grenzen dessen, was vernünftig und akzeptabel ist, aufzeigen. Oder ist Rot auf derselben Anti-Autofahrer-Welle wie Grün? Und hat man auch bei der SPÖ nicht bedacht, dass durch diese Baustellen-Planung auch Benutzerinnen und Benutzer öffentlicher Verkehrsmittel zum sprichwörtlichen Handkuss kommen?“

“Wir fordern schon seit Jahren eine Gesamtlösung für den Schulbezirk ein. Bisher wurden jedoch nur punktuelle Maßnahmen umgesetzt. Seitdem nun direkt vor der Hauptschule eine Kurzparkzone eingeführt wurde, fallen Pendler-Parkplätze weg und es kommt für Schüler zu einer zusätzlichen Gefahrensituation, da Autos rückwärts ausparken, genau dort wo Kinder über die Straße gehen. Wir haben daher eine umfassende Lösung erarbeitet, die Volksschule und Hauptschule einbezieht”, erklären ÖVP-Obfrau Familienstadträtin Elisabeth Mayer und Gemeinderat Florian Liehr.

Kiss&Ride Zone garantiert mehr Sicherheit

Konkret sollen in der Pummergasse bei der Bushaltestelle “Volksschule” sogenannte “Kiss&Ride” Plätze entstehen. Unter “Kiss&Ride” versteht man eine Verkehrsfläche, die zum kurzen Aussteigen und Weiterfahren gedacht ist. “Dadurch können bis zu sieben Eltern ihre Kinder parallel aussteigen lassen, während Bus und Durchfahrer nach wie vor vorbei können. Zugleich soll durch Blinklichter und Straßenkennzeichnungen für weitere Sicherheit gesorgt werden. Vor der Hauptschule schlagen wir ebenfalls eine ‘Kiss&Ride’ Zone vor, wodurch die Kinder auch die Straße nicht mehr queren müssten”, so Liehr.

Arbeiten über Sommer in schulfreier Zeit

Klar ist, dass an beiden Stellen bauliche Maßnahmen notwendig sind, die aber beispielsweise im Sommer ohne Störung des Schulbetriebes durchgeführt werden könnten. “Die Sicherheit im Schulbezirk für die rund 500 Schülerinnen und Schüler muss uns etwas wert sein. Die Investitionen für die angedachten Maßnahmen halten sich allerdings absolut im Rahmen. Wir haben daher bereits auch Gespräche mit dem Bürgermeister aufgenommen und unsere Lösungsvorschläge präsentiert. Im Sinne der Sicherheit gerade der Jüngsten, müssen wir jetzt rasch in die Detailplanung gehen”, stellt Liehr abschließend fest.

[box type=“download“ ]Planung Pummergasse (Volksschule)[/box]

[box type=“download“ ]Planung Alois Mayer Gasse (NÖ Mittelschule)[/box]

Seit Jahren fordert die Volkspartei Purkersdorf ein Gesamtverkehrskonzept beim Schulviertel ein. “An dieser Stelle herzlichen Dank vorweg an die vielen ÖVP Mitglieder, die sich gemeinsam mit Schülern der Hauptschule als Schülerlotsen für mehr Verkehrssicherheit einsetzen! Dennoch braucht es jetzt eine sinnvolle Gesamtlösung für den Schulbezirk. Das tägliche Verkehrschaos muss ein Ende haben, weil es unsicher für die Schülerinnen und Schüler sowie frustrierend für die Autofahrer ist”, betonen Familienstadträtin Elisabeth Mayer und Gemeinderat Florian Liehr.

 Jeden Tag spielt sich rund um die Volksschule sowie die Hauptschule das gleiche Bild ab: Schülerinnen und Schüler gehen zu Fuß in die Schule, müssen diverse Straßen queren, während Eltern ihre Kinder mit dem Auto zur Schule bringen, stehen bleiben, andere Eltern ausparken wollen und wieder Dritte vorbeifahren wollen. “Das ist für die Kinder ein Spießrutenlauf, bei dem jederzeit etwas passieren könnte. Immerhin sind täglich mehr als 500 Schülerinnen und Schüler direkt betroffen. Wir sind froh, dass es bisher noch keine schlimmen Unfälle gab, aber es ist Zeit zu handeln”, stellt Liehr fest.

Die kürzlich eingerichtete Kurzparkzone vor der Hauptschule bringe dahingehend wenig. Dazu Liehr: “An dieser Stelle haben wir das Problem, dass manche vorbeifahren, andere rückwärts ausparken und Kinder über die Straße laufen müssen. Dass diese Situation gefährlich ist, braucht man nicht weiter zu illustrieren. Dazu kommt,  dass diese Parkplätze den Pendlerinnen und Pendlern fehlen, da die P&R-Anlage jeden Tag heillos überfüllt ist.”