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Bei der kommenden Gemeinderatswahl am 25. Jänner 2015 wurde ich vom ÖVP-Vorstand auf Platz 4 gereiht. Ich freue mich sehr, wieder mit dabei zu sein, um auch weiterhin mein wichtigstes Anliegen: die Mobilität und Verkehrssicherheit vertreten zu können. Daher heissts ab jetzt: Liehr auf Platz 4 !

Hier die Information und Presseaussendung der ÖVP zum Team für die anstehende Gemeinderatswahl:

 

ÖVP Purkersdorf präsentiert ihr Team für die Wahl

Elisabeth Mayer, Albrecht Oppitz und Andreas Kirnberger auf den ersten drei Plätzen. Florian Liehr, Leopold Zöchinger, Ilse Fenböck, Philipp Hamann, Bernd Sykora und Christa Toifl vervollständigen das Purkersdorfer ÖVP Team.

Heute Vormittag präsentierte die ÖVP Purkersdorf ihr Team für die Gemeinderatswahlen am 25. Jänner 2015. Familienstadträtin Elisabeth Mayer führt das ÖVP-Team gemeinsam mit Jugendstadtrat Albrecht Oppitz und Wirtschaftsexperten Andreas Kirnberger in die kommende Wahlauseinandersetzung. „Ganz besonders freut mich, dass wir auch bei dieser Wahl junge, einsatzbereite und motivierte Persönlichkeiten für unsere Gemeinschaft gewinnen konnten, denn bei uns sind die Weichen ganz klar auf die Zukunft ausgerichtet“, so Mayer bei der Präsentation.

Darüber hinaus seien alle Themenbereiche durch die Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste abgedeckt. Mayer: „Familien mit Kindern, Jugend, Umwelt und Verkehr, Soziales und Wirtschaft sind wichtige Themen, für die wir uns in Purkersdorf mit ganzem Herzen einsetzen. Purkersdorf muss jetzt den Blick in die Zukunft richten, denn es stehen ganz wesentliche Entscheidungen für unsere Stadt an, die wir jetzt anpacken müssen – beispielsweise die Stadtentwicklung in Unter-Purkersdorf und die Verbesserung des Angebots für junge Familien. Mit dem ÖVP-Team zeigen wir, dass wir alle notwendigen Kompetenzen vereinen, die es für die aktive Gestaltung unserer Stadt braucht.”

Den Wahlkampf lege die ÖVP bewusst kurz an. “Wir waren 5 Jahre lang durchgehend im Einsatz für die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer. Daher brauchen wir uns nicht verstecken und müssen unsere Gemeinde nicht schon jetzt mit Plakaten zupflastern. Für uns gilt: „Anfang Jänner starten wir einen kurzen intensiven Wahlkampf, damit wir gleich am 26. Jänner mit ganzer Kraft weiter für unsere Stadt arbeiten können”, betonen Jugendstadtrat Albrecht Oppitz und Wirtschaftsbund-Obmann Andreas Kirnberger, die ab Jänner ihre Rolle als Wahlkampfmanager der Volkspartei übernehmen.

 

Personen am Foto v.l.n.r.: 

Ilse Fenböck, Philipp Hamann, Albrecht Oppitz, Leopold Zöchinger, Elisabeth Mayer, Andreas Kirnberger, Florian Liehr, Christa Toifl und Bernd Sykora

 

Listenbezeichnung: Team Elisabeth Mayer Volkspartei Purkersdorf

Kurzbezeichnung: ÖVP – Liste 2

 

Listenplätze 1 – 10:

  1. Elisabeth Mayer

  2. Albrecht Oppitz

  3. Andreas Kirnberger

  4. Florian Liehr

  5. Leopold Zöchinger

  6. Ilse Fenböck

  7. Philipp Hamann

  8. Bernd Sykora

  9. Christa Toifl

  10. Daniel Hesse

Vergangenen Donnerstag konstituierte sich in Purkersdorf der Gemeinderat. Für mich war es meine erste Gemeinderatssitzung, auch wenn sie eher unspannend war. Es ging dabei nicht um politische Inhalte oder Projekte, sondern um die Wahl der Stadträte, des Bürgermeisters und der Ausschussmitglieder.

Keine Überraschungen

Bei dieser Sitzung gab es eigentlich keinerlei Überraschungen: In den vielen geheimen Wahlgängen wurde Karl Schlögl wiedermal zum Bürgermeister gewählt. Als Vizebürgermeister wurde Christian Matzka (ebenfalls SPÖ) bestellt. Kleines Detail am Rande: die NÖN hat in der Ausgabe der vergangenen Woche von einem „Knalleffekt“ auf der Titelseite gesprochen, da die vormalige Vizebürgermeisterin Pleischl ihr Mandat nicht annahm. Im Blattinneren war dieser Rücktritt dann „völlig überraschend“. Nun ja, dass Pleischl nicht weitermachen wollte war ein gut behütetes Geheimnis der Purkersdorfer Stadtpolitik – also wussten es alle. Pleischl wurde dann doch überredet, noch einmal zu kandidieren – auch wenn im vorhinein schon klar war, dass sie dieses Mandat nicht annimmt. Von einem Knalleffekt fehlt hier also jede Spur.

Elisabeth Mayer und Albrecht Oppitz als Stadträte bestätigt

Unsere beiden Stadträte: Elisabeth Mayer, zuständig für Familien und Bildung sowie Albrecht Oppitz, zuständig für Jugend und Sport, wurden mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt. Beide werden so wie bisher ihren beherzten Einsatz für alle Purkersdorferinnen und Purkersdorfer fortführen.

Ja, das sind meine Schuhe! Foto: Bezirksblaetter, Werner Pelz

Neuer Umweltstadtrat

Ganz neu im Stadtrat ist hingegen Christian Schlagitweit. Die Liste Baum trat bisher im Bündnis mit den Grünen an, wobei stets jemand der Grünen Umweltstadtrat war (bisher Marga Schmidl). Diesmal ist offensichtlich alles anders: Schlagitweit kommt von der Liste Baum. Er wurde mit nur 14 von 33 Stimmen (Gegenstimmen sind bei der Wahl zum Stadtrat gesetzlich nicht vorgesehen) zum Stadtrat gewählt und muss sich ab jetzt beweisen. Bei vielen Gemeinderäten gilt er als „der Rabauke“ der Liste Baum. Für mich persönlich ist er ein relativ unbeschriebenes Blatt, da er bisher kommunalpolitisch unauffällig agiert hat. Nur durch Äußerungen über bundespolitisch relevante Ereignisse bzw. abfällige Bemerkungen über Minister machte er sich bisher einen Namen.

Die Arbeit beginnt jedenfalls jetzt – sobald die Ausschüsse konstituiert sind (das ist nächste Woche der Fall), gehts los. Ich bin gespannt und werde wie immer – auch über Twitter – über alle Ereignisse im Gemeinderat informieren.

Die Gemeinderatswahlen 2010 sind vorbei und es ändert sich nichts. Klingt komisch, ist aber so. Sowohl SPÖ, ÖVP als auch die LIB können alle leicht zulegen (im Bereich von 0,6-0,2 Prozent) – nur die Purkersdorfer Liste (PUL) verliert fast 2 Prozent. Besonders ärgern dürfte sich die FPÖ, da sie um eine einzige Stimme den Einzug in den Gemeinderat verpasst hat. Auf der anderen Seite wackelt das 22. Mandat der SPÖ gewaltig: es ist nur mit einer Stimme abgesichert.

Warum ich jetzt nicht deprimiert bin.

Wer die Geschichte der Volkspartei in Purkersdorf kennt, weiß auch um die vielen Schwierigkeiten und Personenwechsel an deren Spitze. Vor drei Jahren wurde ein neues Kapitel der Geschichte aufgeschlagen. Mit unserer neuen Stadtparteiobfrau und ihrem Team ist es gelungen, die gesamte Partei zu vereinen – Streiterei und Querschüsse gehören der Vergangenheit an. Das hat natürlich auch einige Zeit an interner Aufarbeitung bedurft, die mittlerweile abgeschlossen ist. Dieses Team hat einen großartigen Wahlkampf hingelegt und diese Einigkeit und Loyalität war die gesamte Zeit spürbar. Das macht Mut und gibt Kraft für die Zukunft, denn unser Fokus hat von Anfang an auf den Gemeinderatswahlen im Jahr 2015 gelegen. Es war wirklich großartig, zu sehen, dass am Sonntag um 01.00 in der Früh fast 20 Leute in unserer Geschäftsstelle waren, die dann bis 4 Uhr Früh Frühstück mit Wahlinformationen ausgefahren haben. Sowas hab ich einfach noch nicht erlebt.

Fokus 2015

Die durchaus harte Arbeit für die Wahlen 2015 hat begonnen – die Basis dafür haben wir in diesem Wahlkampf gelegt. Der Wahlkampf 2015 wird außerdem doppelt spannend, weil fraglich ist, ob der Bürgermeister bleiben wird, wenn 2013 die gesamte katastrophale Schuldenpolitik der vergangenen Jahre über ihn hereinbricht. Fraglich auch, ob die Bürgerinnen und Bürger dann noch eine Partei wählen, die alle Gebühren in extreme Höhen schrauben muss, um das Budget noch zu retten.

Bürgermeisterwahlkampf versus Gemeinderatswahlen

Auf der anderen Seite muss man neidlos anerkennen, dass die SPÖ ihren Wahlkampf nicht ungeschickt gestaltet hat (bzw. deren Marketingfirma). Purkersdorf ist nicht rot, daher war „SPÖ“ auf den Plakaten nur mit der Lupe zu finden. Die SPÖ hat ihren einzigen Trumpf im Ärmel maximal beworben: Schlögl. Und hier sind wir wieder beim Punkt: was kommt nach Schlögl? Die Karten werden in den kommenden fünf Jahren neu gemischt.

Die Gemeinderatswahlen in Purkersdorf nahen in großen Schritten. Bereits am 14. März 2010 entscheiden die Wählerinnen und Wähler wie die Zukunft unserer Heimatstadt aussieht.  Die Parteien starten daher ihren Wahlkampf. Während die LIB/Grünen nun aus ihrem Dauertiefschlaf aufgewacht sind, scheint die SPÖ in Purkersdorf nur ein einziges Thema zu haben: Selbstbeweihräucherung.

Karl Schlögl ist stolz auf Karl Schlögl

Purkersdorf hat als Gemeinde zweifellos eine gute Lebensqualität. Aber da geht noch mehr – vor allem in den Bereichen Umwelt, Familie und öffentlicher Verkehr liegt noch viel Arbeit vor uns. Das scheint die SPÖ aber vergessen zu haben, weil man ja so stolz auf Purkersdorf ist. Ja. Bin ich auch, aber deswegen vergesse ich nicht, dass wir noch die Ärmel hochkrempeln und arbeiten müssen. Neu-Purkersdorf ist beispielsweise komplett vom öffentlichen Verkehrsnetz getrennt (bis auf einen Bus, der alle paar Stunden mal fährt). Das ist ein Umstand, auf den ich sicher nicht stolz bin.

Die SPÖ hat jedenfalls den Bezug zur Realität verloren – das zeigt auch das Selbstbeweihräucherungsblatt, das erst kürzlich in Hochglanz in die Haushalte geflattert ist. In diesem Heft werden angebliche Erfolge aufgelistet, die teilweise auch noch 10 Jahre zurückliegen – über die Zukunft und die Entwicklung unserer Gemeinde wird nicht gesprochen.

Selbstbeweihräucherung a la SPÖ

Persönlichkeiten wurden nicht gefragt

Die aktuelle Plakatwelle der Roten hat es jedenfalls in sich. Die meisten der auf den Plakaten zitierten Persönlichkeiten wurden nämlich gar nicht gefragt, ob sie damit einverstanden sind, genannt zu werden. Auch das Zitat des Landeshauptmannes wurde in dieser Form nie getätigt. Laut den uns vorliegenden Informationen ist auch Bundespräsident Fischer unglücklich mit seiner Nennung und überlegt rechtliche Schritte einzuleiten. Es ist wirklich traurig, dass die SPÖ zu solch unlauteren Methoden greift. Aber es ist symptomathisch, dass die entsprechenden Leute nicht gefragt wurden. Die SPÖ mit ihrer 2/3 Mehrheit im Rathaus ist eben der Meinung, sie kann sich alles erlauben.