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Tägliches Verkehrschaos in der Westeinfahrt?

Mit Anfang April diesen Jahres fängt die Sanierung der U4 an. Ab dann fährt auf einer Spur der zweispurigen Westeinfahrt alle 2 ½ Minuten ein Schienenersatzverkehrsbus. “Das bedeutet, dass nur mehr eine Spur für den regulären Autoverkehr zur Verfügung steht. Ein Verkehrschaos mit Stau zurück auf die Autobahn ist daher schon jetzt vorprogrammiert – der Wahnsinn soll bis September andauern. Purkersdorf wird davon natürlich eine der am stärksten betroffenen Gemeinden sein – einerseits, weil viele Purkersdorfer nach Wien zur Arbeit pendeln und andererseits, weil auch andere bei uns auf die Öffis umsteigen wollen werden – beispielsweise Gablitzer und Tullnerbacher. Wir müssen daher schnellstens darauf reagieren und prüfen, wo zusätzliche P&R-Stellplätze, zumindest provisorisch, eingerichtet werden können”, fordern ÖVP-Chef GR Andreas Kirnberger und Verkehrssprecher GR Florian Liehr ein.

P&R-Kapazitäten am Ende

Leider sind die P&R-Kapazitäten in Purkersdorf schon jetzt am Limit. Die Stadt nehme bewusst in Kauf, dass Einkäufer und Arbeitnehmer auf der P&R-Anlage parken. Durch diese “Fremdnutzung” ist die ÖBB bislang auch nicht bereit, die Kapazität auszubauen. “Purkersdorf muss daher selbst vorangehen. Wir brauchen den Ausbau der P&R-Stellplätze in Purkersdorf – wenn notwendig muss die Gemeinde das alleine machen”, stellt Kirnberger fest.

Stau vorprogrammiert

Dazu kommt, dass auch die ÖBB die Westbahnstrecke sanieren werden und im Sommer zwei Tunnels komplett gesperrt sind. Dann fallen auch alle REX Verbindungen zwischen Wien Westbahnhof und St. Pölten aus. Dazu Kirnberger: “Das bedeutet, dass noch mehr Leute nach Purkersdorf kommen werden, um einen P&R-Stellplatz zu bekommen, damit sie sich die Westeinfahrt und den dortigen Stau ersparen. Hier muss jetzt rasch reagiert werden – wir brauchen dringend einen Ausbau der Kapazitäten auf der Westbahn. Wir werden daher Kontakt mit dem Verkehrsverbund Ost-Region aufnehmen, der hier für mehr Zugverbindungen zwischen Purkersdorf und Wien sorgen muss. Wir werden die Pendler nicht im Regen stehen lassen!”

Bei der kommenden Gemeinderatswahl am 25. Jänner 2015 wurde ich vom ÖVP-Vorstand auf Platz 4 gereiht. Ich freue mich sehr, wieder mit dabei zu sein, um auch weiterhin mein wichtigstes Anliegen: die Mobilität und Verkehrssicherheit vertreten zu können. Daher heissts ab jetzt: Liehr auf Platz 4 !

Hier die Information und Presseaussendung der ÖVP zum Team für die anstehende Gemeinderatswahl:

 

ÖVP Purkersdorf präsentiert ihr Team für die Wahl

Elisabeth Mayer, Albrecht Oppitz und Andreas Kirnberger auf den ersten drei Plätzen. Florian Liehr, Leopold Zöchinger, Ilse Fenböck, Philipp Hamann, Bernd Sykora und Christa Toifl vervollständigen das Purkersdorfer ÖVP Team.

Heute Vormittag präsentierte die ÖVP Purkersdorf ihr Team für die Gemeinderatswahlen am 25. Jänner 2015. Familienstadträtin Elisabeth Mayer führt das ÖVP-Team gemeinsam mit Jugendstadtrat Albrecht Oppitz und Wirtschaftsexperten Andreas Kirnberger in die kommende Wahlauseinandersetzung. „Ganz besonders freut mich, dass wir auch bei dieser Wahl junge, einsatzbereite und motivierte Persönlichkeiten für unsere Gemeinschaft gewinnen konnten, denn bei uns sind die Weichen ganz klar auf die Zukunft ausgerichtet“, so Mayer bei der Präsentation.

Darüber hinaus seien alle Themenbereiche durch die Kandidatinnen und Kandidaten auf der Liste abgedeckt. Mayer: „Familien mit Kindern, Jugend, Umwelt und Verkehr, Soziales und Wirtschaft sind wichtige Themen, für die wir uns in Purkersdorf mit ganzem Herzen einsetzen. Purkersdorf muss jetzt den Blick in die Zukunft richten, denn es stehen ganz wesentliche Entscheidungen für unsere Stadt an, die wir jetzt anpacken müssen – beispielsweise die Stadtentwicklung in Unter-Purkersdorf und die Verbesserung des Angebots für junge Familien. Mit dem ÖVP-Team zeigen wir, dass wir alle notwendigen Kompetenzen vereinen, die es für die aktive Gestaltung unserer Stadt braucht.”

Den Wahlkampf lege die ÖVP bewusst kurz an. “Wir waren 5 Jahre lang durchgehend im Einsatz für die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer. Daher brauchen wir uns nicht verstecken und müssen unsere Gemeinde nicht schon jetzt mit Plakaten zupflastern. Für uns gilt: „Anfang Jänner starten wir einen kurzen intensiven Wahlkampf, damit wir gleich am 26. Jänner mit ganzer Kraft weiter für unsere Stadt arbeiten können”, betonen Jugendstadtrat Albrecht Oppitz und Wirtschaftsbund-Obmann Andreas Kirnberger, die ab Jänner ihre Rolle als Wahlkampfmanager der Volkspartei übernehmen.

 

Personen am Foto v.l.n.r.: 

Ilse Fenböck, Philipp Hamann, Albrecht Oppitz, Leopold Zöchinger, Elisabeth Mayer, Andreas Kirnberger, Florian Liehr, Christa Toifl und Bernd Sykora

 

Listenbezeichnung: Team Elisabeth Mayer Volkspartei Purkersdorf

Kurzbezeichnung: ÖVP – Liste 2

 

Listenplätze 1 – 10:

  1. Elisabeth Mayer

  2. Albrecht Oppitz

  3. Andreas Kirnberger

  4. Florian Liehr

  5. Leopold Zöchinger

  6. Ilse Fenböck

  7. Philipp Hamann

  8. Bernd Sykora

  9. Christa Toifl

  10. Daniel Hesse

“Für uns soll Purkersdorf eine lebenswerte Stadt sein, in der Umwelt- und Klimaschutz nicht nur politische Phrasen sind, sondern gelebt werden. Wir liegen direkt im Biosphärenpark Wienerwald – es ist daher an Zeit, dass wir anpacken und auch als Stadt einen Beitrag leisten. Ein konkretes Ziel soll daher sein, Plastiksackerl aus Purkersdorf zu verbannen”, erklären ÖVP-Teamchefin Elisabeth Mayer, Umweltgemeinderat Leopold Zöchinger und GR Florian Liehr.

Als ersten Schritt will das ÖVP-Team daher erreichen, dass künftig beim Bauernmarkt keine Sackerln aus Plastik verwendet werden. “Gerade unser Purkersdorfer Bauermarkt ist der Inbegriff für Bio, für Umwelt und den ökologischen Fußabdruck. Die Produkte, die am Bauernmarkt verkauft werden, haben kurze Transportwege und verursachen dadurch kaum CO2 Ausstoß. Da ist es nur logisch, wenn am Bauernmarkt umweltfreundliche Verpackungsmethoden verwendet werden”, erklärt Liehr den Hintergrund der ÖVP-Initiative.

Leopold Zöchinger, Florian Liehr und Elisabeth Mayer verteilen umweltfreundliche Sackerl aus Maisstärke am Purkersdorfer Bauernmarkt

Leopold Zöchinger, Florian Liehr und Elisabeth Mayer verteilen umweltfreundliche Sackerl aus Maisstärke am Purkersdorfer Bauernmarkt

Gerade aber bei schlechtem Wetter ist Papier ebenfalls keine Alternative. Die ÖVP Purkersdorf hat daher im Rahmen ihrer Aktion Eigeninitiative ergriffen und an die Standbetreiber kostenlos Sackerl aus Maisstärke verteilt. Diese sind so reißfest wie normales Plastik, allerdings biologisch abbaubar und halten Gemüse frisch.

“Hauptproblem ist, dass Maisstärkesackerl ein wenig teurer als Plastik sind. Dass ein Umstieg auf umweltfreundliche Alternativen zum Plastiksackerl allerdings sinnvoll ist, steht wohl außer Streit. Wir schlagen daher vor, dass sich hier die Gemeinde einschaltet und die Nutzung von umweltfreundlicher Verpackung fördert. Konkret schlagen wir vor, dass all jene Standbetreiber, die keine Plastiksackerln mehr verwenden, als Ausgleich weniger Standplatzmiete bezahlen müssen. Aus unseren Gesprächen mit den Standbetreibern wissen wir, dass diese eine solche Vorgangsweise goutieren würden”, stellt Zöchinger fest, der einen entsprechenden Antrag in den Gemeinderat einbringen will.

Zu günstigen Konditionen stehen in Wien rd. 1.300 PKW-Stellplätze für niederösterreichische Pendlerinnen und Pendler zur Verfügung

„Das Land NÖ hat als Antwort auf die Ausweitung des Wiener Parkpickerls rasch rund 1.700 zusätzliche PKW-Stellplätze als Provisorien gebaut. Auch in Purkersdorf sind unkompliziert zusätzliche 45 Stellplätze entstanden. Ein weiteres Angebot des Landes sind die Pendlergaragen in Wien, wobei hier sehr günstige Konditionen für NÖ-Hauptwohnsitzer mit privaten Garagenbetreibern ausgehandelt worden sind. Davon können also Purkersdorferinnen und Purkersdorfer in vollem Ausmaß profitieren“, informieren die beiden Mobilitätsbeauftragten der Stadtgemeinde Purkersdorf, GR Christian Röhrich und GR Florian Liehr.

Während ein Garagenplatz im Stadtinneren zwischen 90 und 300 Euro kostet, sind die verhandelten NÖ-Kontingente um 56,04 Euro pro Monat, bzw. 560,40 Euro pro Jahr zu mieten. Die Vorgangsweise ist einfach: das entsprechende Infoblatt von www.n-mobil.at/pendlergaragen herunterladen und ausfüllen. Die Mobilitätszentrale bestätigt dann, dass man seinen Hauptwohnsitz in Niederösterreich hat. Der direkte Mietvertrag wird dann per Mail zugeschickt und zwischen Pendler und Garagenbetreiber abgeschlossen.

„Damit sind die Pendlergaragen sogar günstiger zu haben, als die Wiener P&R-Anlagen, deren Preise erst kürzlich erhöht wurden“, betont Liehr, der darauf hinweist, dass es fast allen Pendlergaragen noch Plätze zu haben gibt.

„Das Angebot ist für jene Purkersdorfer Pendler, die mit dem Auto nach einpendeln müssen, hervorragend, weil es einerseits sehr günstig ist und andererseits auch die Lage in der Nähe von U-Bahn Stationen gut gewählt wurde. Selbstverständlich stehen wir als Mobilitätsbeauftragte auch für Fragen zur Verfügung“, so Röhrich.

Die Fakten:

350 PKW-Stellplätze an sieben privaten Garagenstandorten in Wiener U-Bahn Nähe

Standorte:

  • 1020 Wien; Wehlistraße 295 – Direkt bei Abfahrt A23-Handelskai (APCOA); 300 Stellplätze; Anbindung: U2
  • 1030 Wien; Hermine Jursa Gasse 11 (BOE Gebäudemanagement GmbH); 150 Stellplätze, Anbindung: U3
  • 1030 Wien; Fiakerplatz (BIP Garagengesellschaft – Best in Parking); 30 Stellplätze, Anbindung: U3
  • 1090 Wien; Türkenstraße 22 (Rossauer Garagen GmbH); 140 Stellplätze (auf 1 Jahr befr.); Anbindung: U4; bereits ausgebucht!
  • 1100 Wien; Migerkastraße 2 (APCOA); 80-100 Stellplätze; Anbindung:  mit Bus 11 min. zur U1
  • 1100 Wien; Hertha Firnbergstrasse 14; (+)10 Stellplätze; Anbindung: U6
  • 1200 Wien; Wexstrasse 24 (BIP Garagengesellschaft Breiteneder GmbH & Co KG); 250 Stellplätze; Anbindung: U6
  • 1200 Wien; Brigittaplatz (BIP Garagengesellschaft Breiteneder GmbH & Co KG); 250 Stellplätze; Anbindung: U6
  • 1220 Wien; Tamariskengasse 43a (BOE Gebäudemanagement GmbH); 100 Stellplätze; Anbindung: U2
  • 1220 Wien; Leonard Bernsteinstr. 8 (APCOA); 100 Stellplätze; Anbindung: U1

 

Pro Stellplatz gilt der Tarif von 56,04 Euro pro Monat, bzw. 560,40 Euro pro Jahr. Tageweise Miete ist nicht möglich. Die Abwicklung erfolgt über die NÖ Mobilitätszentralen:

  • Auf n-mobil.at/pendlergaragen das Infoblatt downloaden und ausfüllen.
  • Infoblatt und Meldebestätigung an die Mobilitätszentrale übersenden, die eine Bestätigung als sogenannten „NÖ-Pendler“ ausstellt.
  • Mit dieser Bestätigung ist dann der Vertragsabschluss mit dem jeweiligen Garagenbetreiber zu den günstigen Konditionen möglich.

 

„Mit dem Top-Jugendticket können Schülerinnen und Schüler wie auch Lehrlinge um nur 60 Euro im Jahr alle öffentlichen Verkehrsmittel in Wien, Niederösterreich und dem Burgenland nutzen. Gerade für eine Stadt wie Purkersdorf, die an der Wiener Stadtgrenze liegt, ist das Jugendticket ein perfektes Angebot für Schüler“, erklären die beiden Mobilitätsbeauftragten der Stadtgemeinde Purkersdorf, Christian Röhrich und Florian Liehr.

Im vergangenen Schuljahr wurden die Jugendtickets mehr als 320.000 Mal verkauft. Auch in Purkersdorf kaufen die Eltern ihren Kindern Jugendtickets. „Wer nur ein normales Jugendticket um 19 Euro gekauft hat, kann jedoch jederzeit 40 Euro aufzahlen, um es zu einem vollwertigen Top-Jugendticket machen. Der Vorteil ist, es kann auch für Freizeitfahrten genutzt werden und vor allem auf allen Öffentlichen Verkehrsmittel im VOR“, erklärt Liehr.

„Die Jugendtickets sind wichtig, weil sie die Kinder schon früh an Öffis gewöhnen. Damit sorgen wir schon heute vor, um in Zukunft Individualverkehr vermeiden. Noch dazu ist es ein günstiges Angebot – einerseits für Familien und andererseits eben für die Jugendlichen selbst, die auch die Wiener Öffis damit nutzen können“, so Röhrich.

Alle Varianten der Jugendtickets (Top-Jugendticket, normales Jugendticket und Aufzahlung) sind in Purkersdorf bei der Post erhältlich.

„In der vergangenen Gemeinderatssitzung wurde die grundlose Streichung des Busses von Wien nach Purkersdorf um 0:50 unter der Woche mit SPÖ 2/3-Mehrheit beschlossen. Das ist ein Anschlag auf die Arbeitnehmer, weil der Bus ausgerechnet unter der Woche gestrichen wurde – am Wochenende verkehrt sowieso der JVP-N8BUZZ“, erklärt der NÖAAB-Obmann von Purkersdorf, Gemeinderat Florian Liehr.

 Kompromiss: durch SPÖ abgelehnt

Dazu kommt die Tatsache, dass dieser Rückbau des öffentlichen Verkehrs auf einer einzigen Fahrgastzählung eines Tages fußt. Dazu Liehr: „Eine Kompromissvariante wäre gewesen, den Bus ein weiteres Jahr zu führen und die Fahrgastbewegungen über ein bis zwei Wochen zu beobachten. Unsere Stadt ist sowieso nicht gesegnet mit Spätverbindungen. Die wenigen Möglichkeiten zu streichen ist dagegen unüberlegt und kontraproduktiv.“

Geringe Kosten – großer Nutzen

Darüber hinaus wären die Kosten nicht besonders hoch. „Die gesamte Buslinie hätte die Stadtgemeinde rund 19.000 Euro für ein ganzes Jahr gekostet – davon wäre jedoch rund ein Drittel gefördert worden. Ich bin wirklich entsetzt, mit wie wenig Vorausblick manche Menschen in der Gemeinde vorgehen. Noch dazu, wo Geld mit beiden Händen zum Fenster hinaus geschmissen wird für sinnlose Projekte, oder Projekte, die niemals stattfinden – wie beispielsweise die Kinderuni“, so der NÖAAB-Obmann.

Der NÖ Arbeitnehmerinnen- und Arbeitnehmerbund für den Teilbezirk Purkersdorf hat seine Hauptversammlung abgehalten. Landtagsabgeordneter Mag. Lukas Mandl (6.v.r.) betonte in seiner Festrede die Bedeutung aller Schulen in Niederösterreich, auch der kleinen Schulen in Wohnortnähe. Durch die Politik der Unterrichtsministerin seien kleine Schulen in Gefahr, geschlossen zu werden. “Wir in Niederösterreich werden das nicht zulassen. Dass Kinder kurze Schulwege haben, ist für Lernerfolg, Lebensqualität und für die Sicherheit am Schulweg sehr wichtig“, so Mandl.

Als Teilbezirks-Obmann im Amt bestätigt wurde Vbgm. a.D. Ing. Karl Huber (Mitte). Zu Obmann-Stellvertreterinnen wurden Bgm. Claudia Bock (3.v.r.) und GGR Christine Rieger (3.v.l.) gewählt. Ing. Kurt Heuböck wurde zum Obmann-Stellvertreter gewählt. Dem Vorstand gehören auch Johannes Aschauer, Patricia Ascher (5.v.l.), Manfred Barta (6.v.l.), Michaela Dabsch (7.v.l.), Romanus Dolezal, Josef Donner (4.v.l.), GR Maria Donner (7.v.r.), GR Mag. Klaus Frischmann, Ing. Karl Groher, Dr. Hans Jedliczka, Ing. Fritz Jursik, GR Florian Liehr (2.v.l.), Christoph Mandl, Heinz Preiß, BR a.D. Alfred Schöls, GGR Martin Söldner (2.v.r.), Dr. Rudolf Toifl (4.v.r.), GR Christian Umshaus (li.), GGR Irene Wallner-Hofhansl (5.v.r.) und GGR Dipl.-Ing. Josef Wiesböck (re.) an.

Alternativer Text

Beim Stadtgruppentag am 4. Dezember hat der Österreichische Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmerbund Purkersdorf einen neuen Vorstand gewählt. Der bisherige Obmann Gemeinderat Johann Pauxberger hatte Florian Liehr als neuen Obmann vorgeschlagen, der dann auch mit 95,6 Prozent der gültigen Stimmen zum neuen ÖAAB-Obmann gewählt wurde.

4 Jahre erfolgreiche Obmannschaft

Pauxberger stand dem ÖAAB über vier Jahre als Obmann vor und kann auf eine erfolgreiche Amtsperiode zurückblicken. Beispielsweise konnte das Purkersdorfer Stadtfest auf neue Beine gestellt werden, was im Jahr 2009 einen neuen Besucherrekord brachte. Darüber hinaus hat der ÖAAB als Mitgliederstärkster Bund innerhalb der Volkspartei Purkersdorf dazu beigetragen, ein neues Selbstverständnis nach außen zu tragen. Daher war für Pauxberger „klar, dass jetzt die Zeit gekommen ist, das Heft in jüngere Hände zu legen.“

Neuer Vorstand

Ein Newcomer ist Liehr im ÖAAB nicht – er fungierte bereits in den vergangenen Jahren als Obmann-Stellvertreter und gehört auch dem ÖAAB-Bezirksvorstand an. Bei seiner Antrittsrede vor dem Ortsgruppentag betonte Liehr, er wolle die erfolgreiche Arbeit der vergangenen Jahre fortsetzen, denn Purkersdorf ist eine schöne und besondere Stadt – im Herzen des Wienerwalds.

„Doch leider werden die Bedürfnisse der Menschen von manchen nicht immer so ernst genommen, wie es wünschenswert wäre. Daher soll der Purkersdorfer ÖAAB auch in Zukunft der starke Anwalt der Purkersdorferinnen und Purkersdorfer sein, denn wir wissen, was die Menschen bewegt. Wir kennen ihre Sorgen und wir haben die Lösungen. Wir sorgen dafür, dass in unserer Gemeinde etwas weitergeht. Dafür werde ich mich auch in Zukunft mit voller Kraft und ganzem Herzen einsetzen.“

Ehrungen

Überraschend für die Geehrten wurde Hannelore Schlintner für 50 Jahre und Gerhard Haider für 60 Jahre ÖAAB-Mitgliedschaft. An dieser Stelle herzlichen Dank für die Treue.

Als Obmann-Stellvertreter wurden Familienstadträtin Elisabeth Mayer und Heinz Preiß gewählt. Die weiteren Vorstandsmitglieder: Patricia Ascher, Michaela Dabsch, Ilse Fenböck, Annemarie Kulier, Albrecht Oppitz, Josef Prinz, Inge Preiß, Christian Röschl, Peter Scheichl, Martin Schlerka und Rudolf Toifl. Als Kassaprüfern amtieren in Zukunft: Wolfgang Luf und Johann Pauxberger.

Die Geschichte der „Grünen“/LIB in Purkersdorf ist wiedereinmal eine Facette reicher geworden. Über 2 Wochen nachdem die Volkspartei ihren Protest – mit zahlreicher Unterstützung der Bürgerinnen und Bürger – gegen die ÖBB Zugstreichungen gestartet hat, sind auch die „Grünen“/LIB aufgewacht.

Die Protestaktion

Vor mittlerweile etwas mehr als 2 Wochen haben wir – sofort nach Bekanntwerden der massiven Verschlechterungen im neuen Fahrplan – eine Unterschriften Aktion gestartet. Parallel dazu kann man auch im Internet gegen den neuen ÖBB-Fahrplan unterschreiben! Dadurch konnten wir bereits über 600 Unterschriften gegen die ÖBB-Sparpläne sammeln.

„Grüne“/LIB wachen auf – Wahlkampf

Nachdem die Volkspartei also schon Unterschriften sammeln war – übrigens gibt es witzigere Dinge, als von 05.30 – 09.00 in der Kälte am Bahnhof stehen, aber gegen den Fahrplan muss man was tun – machen uns die „Grünen“/LIB das nun nach. Allerdings nur per E-Mail, weil selbst sammeln wäre ja zu viel Aufwand.

Anscheinend sind die „Grünen“/LIB nur im anlaufenden Wahlkampf aktiv – allgemein sind sie ja eher als Schlafpartie bekannt. An dieser Stelle möchte ich auch hervorheben, dass  einzig Josef Baum (als einziger von allen „Grünen“) auf unserer Online-Liste unterschrieben hat.

Mehr Wirkung durch gemeinsame Arbeit

Es ist traurig, wenn die „Grünen“/LIB so vorgehen, denn ich bin sicher, wir könnten gemeinsam mehr erreichen. Warum nun also Trittbrett gefahren wird, anstatt sich unserer sinnvollen Initiative anzuschließen, bleibt für mich ein Rätsel.

Allerdings: vermutlich liegt der Grund darin, dass die Grünen nun viel lieber versuchen, der ÖVP Niederösterreich das ÖBB-Fahrplanchaos anzudrehen. Da kann man aber wirklich nur Lachen. Das zuständige Verkehrsministerium (sowohl Rechts- als auch Aufsichtsinstanz für die ÖBB) wird durch die SPÖ gestellt. Und zwar seit gut 40 Jahren (mit Ausnahme von 6 Jahren, durch die FPÖ). Aber vermutlich haben die „Grünen“/LIB auch dieses Faktum verschlafen.

Ich setze mich gemeinsam mit der Volkspartei Purkersdorf weiterhin dafür ein, diesen ÖBB-Chaosfahrplan zu Fall zu bringen!

Herzlichst,

Ihr Florian Liehr

„Momentan sieht es danach aus, dass die Veränderungen des ÖBB-Fahrplans, der ab 14. Dezember 2009 gelten soll, ein Anschlag auf die vielen Pendlerinnen und Pendler ist. Auch Purkersdorf wäre von diesen Änderungen stark betroffen“, warnt VP-Obfrau-Stellvertreter und Sprecher der Initiative Besser-Untwegs im Wienerwald Florian Liehr.

Grundsätzlich verstehe er, wenn die ÖBB Einsparungen vornehmen müssen, jedoch „dürfen Einsparungen niemals auf dem Rücken der zahlenden, hart arbeitenden Bevölkerung ausgetragen werden. Immerhin subventionieren die Steuerzahler die ÖBB durch Milliardenzahlungen aus dem Budget – zusätzlich zu den ohnehin überteuerten Fahrkarten“, so Liehr.

Neuer Fahrplan bringt massive Verschlechterungen

Nach ersten Berichten könnten mehr als 27 Züge auf der Westbahn betroffen sein, die einfach gestrichen werden. Als Ausgleich sollen ein paar Regionalzüge zusätzlich halten, deren Fahrtzeit sich dadurch wiederum erhöhen würde. „Die Pendlerinnen und Pendler als treueste Kunden der ÖBB für Einsparungen heranzuziehen und gleichzeitig abzustrafen – das kann es nicht sein! Ich habe daher auch gleich mit der Landesregierung Kontakt aufgenommen, die diese Vorgehensweise der ÖBB ebenfalls nicht untersützt“, gibt sich Liehr kämpferisch.

ÖBB soll zuerst in der Verwaltung sparen…

Bereits jetzt investiert Niederösterreich fast 60 Millionen Euro jährlich in den Öffentlichen Verkehr und stützt damit wichtige Zugverbindungen oder beispielsweise den Nachtautobus. „Das Land NÖ wird mit den ÖBB verhandeln und Maßnahmen einfordern. Klar ist jedenfalls: die ÖBB soll zuerst in der Verwaltung an ihrer überbordenden Bürokratie sparen und nicht immer gleich die Kunden doppelt zur Kasse zerren“, betont Liehr abschließend.