https://commons.wikimedia.org/wiki/User:Haeferl

Jakob Bouchal, ein 24jähriger Jusstudent aus Wien war in der Nacht von Montag auf Dienstag am Wiener Westbahnhof und hat dort mitgeholfen, Flüchtlinge, die aus Ungarn mit dem Zug ankamen, erstzuversorgen. Anschließend hat er auf derstandard.at einen User-Artikel verfasst, den ich nicht vorenthalten will, weil er einfach so wunderbar zeigt, dass Österreich Herz hat und kann, wenn es will. Wie hat es ein Flüchtling am Westbahnhof gesagt? „Österreich ist ein gutes Land“

Einfach großartig auch die Hilfsbereitschaft der Menschen, die vor Ort waren. Twitter-User David Krützler hat von vor Ort getwittert: „Am Westbahnhof ist Merkur von Menschen leergekauft worden, um ankommenden Flüchtlingen Getränke und Essen zu geben“

 

Hier der Standard-Artikel in voller Länge! Lesenswert!

http://derstandard.at/2000021569088/Ein-gutes-Land

#refugeeswelcome Foto: James Gordon

Viel zu lange haben wir alle, hat Europa zugesehen. Aber in den vergangenen Wochen und Monaten hat sich die Welt begonnen zu bewegen. Immer mehr Menschen schauen nicht mehr weg, sondern beginnen aktiv zu werden. Zu lange haben rechte Hetzer die Möglichkeit gehabt, unerwidert gegen Kriegsflüchtlinge zu wettern. In Deutschland wurden mittlerweile sogar schon Molotov-Cocktails auf Flüchtlingsheime mit den darin untergekommenen Flüchtlingen geworfen. Bei uns „zu Hause“ wurde ein LKW mit 71 toten Kriegsflüchtlingen – darunter 3 Kinder – abgestellt. Da passieren Dinge, die ich einfach nicht mehr verstehen und nicht mehr nachvollziehen kann.

Klar, das Thema ist nicht einfach. Auch ich weiß nicht, ob Österreich es verkraften kann, allen Menschen zu helfen, die hierher wollen. Aber verdammt, wir müssen es doch zumindest versuchen! Also Schluss mit den täglichen Schuldzuweisungen, die man tagtäglich in den Medien lesen darf. Gehen wirs an, tun wir was! Ich bin froh, dass es in der Bundesregierung doch welche gibt, die versuchen, die Probleme zu lösen. Aussenminister Sebastian Kurz macht sich jetzt mit Vehemenz für eine gemeinsame europäische Lösung stark. Damit lässt er Innenministerin Johanna Mikl-Leitner nicht alleine mit dieser Aufgabe. Im Übrigen: die tägliche Prügelei auf die Innenministerin ist genauso schäbig wie die rechte Hetze. Sie wurde vom Kanzler abwärts mit der Situation allein gelassen und hat alles menschenmögliche versucht.

Da ist man in Deutschland deutlich weiter – was auch an den Führungspersonen liegen kann. Dort findet man sehr klare Worte gegen jene, die Flüchtlinge „lieber umbringen oder erschießen“ wollen. Dort sind im Übrigen auch die Medien dabei, ein anderen Klima zu verbreiten. Die sonst nicht sehr liberale „Bild“-Zeitung hat mit der Aktion „Wir helfen“ ganz klar Position bezogen und hilft mit, Menschen in Deutschland willkommen zu heißen.

Mehr Menschlichkeit

Es braucht auch bei uns mehr Menschlichkeit. Hört doch auf rumzusudern und den armen Menschen, die aus Kriegsländern flüchten, die nichts mehr haben ausser ihr Leben und die Schutz suchen, ihr Recht auf Asyl abzusprechen. Keinem einzigem Österreicher wird es wegen dieser Menschen schlechter gehen. Keiner wird deshalb seinen Job verlieren. Also lasst uns gemeinsam helfen – jeder so, wie er kann. Sammelt Sachspenden, helft in der Gemeinde mit, ein paar Flüchtlinge aufzunehmen aber vor allem tragt dazu bei, das Klima in unserem Land zu verändern. Lasst auf Facebook, Twitter und Co – genauso wie am Stammtisch, in der U-Bahn und sonstwo – Anti-Flüchtlingsrhetorik nicht mehr unkommentiert stehen. Lasst das nicht einfach durchgehen. Helft mit!

#refugeeswelcome

PS: Ich hoffe, dass auch die 71 Menschen, die qualvoll im ungarischen LKW zu Tode kamen, vom Schlepper ermordet, nicht umsonst gestorben sind. Ich hoffe, dass jetzt legale Einreisemöglichkeiten geschaffen werden und die Menschen in unserem Land endlich aufgerüttelt werden.

PPS: Hier noch ein Video, das ihr vermutlich eh schon kennt. Ich war ja nie ein großer Joko&Klaas Fan. Aber die Aktion ist einfach richtig!

eingebunden mit Embedded Video

YouTube

Die Thematik um Kriegsflüchtlinge hält derzeit unser Land in Atem. Da Traiskirchen als Erstaufnahmestelle regelrecht „überquillt“, wurden sogar Zelte aufgestellt, um Flüchtlingen zu  helfen. Das wurde oft kritisiert, hat aber aus meiner Sicht einen wichtigen Effekt: die Menschen wurden sensibilisiert, etwas zu tun.

Gemeinderat stimmt zu: Purkersdorf soll helfen

Seitens der ÖVP wollten wir bereits im Jänner entsprechend aktiv werden, haben aber im ersten Moment davon abgesehen, damit uns nicht Wahlkampfpopulismus vorgeworfen wird. Jetzt ist aber der Zeitpunkt gekommen, auch im Sinne unserer christlich-sozialen Wertegemeinschaft aktiv zu werden.

In der vergangenen Gemeinderatssitzung (23. Juni 2015) wurde teils heftig diskutiert. Die NEOS brachten einen Antrag ein, sogenannte UMFs (unbegleitete minderjährige Flüchtlinge) nach Purkersdorf zu holen. Die SPÖ hat sofort (sogar gleich auf der Tischunterlage unterhalb des NEOS-Antrags abgedruckt) einen Gegenantrag gestellt, der es zum Ziel hatte, das Thema einem Ausschuss zuzuweisen und so auf die lange Bank zu schieben.

Nach längerer Diskussion ist es mir gelungen (und ich gebe zu: das sage ich nicht ohne einen gewissen Stolz), einen gemeinsamen Parteienantrag von ÖVP, SPÖ, Grünen und NEOS zu formulieren. Der Gemeinderat stimmte mit nur einer Gegenstimme (FPÖ) dem Antrag zu. Damit war der Weg vorgegeben: Purkersdorf soll Flüchtlinge aufnehmen und seine Verantwortung in Österreich und Europa wahrnehmen.

Runder Tisch mit Bürgern

Noch größer als der gemeinsame Antrag im Gemeinderat war das Signal, das die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer gesetzt haben. Am 2. Juli fand nach dem Sozialausschuss zum Thema auch ein runder Tisch statt, zu dem öffentlich eingeladen wurde. Obwohl dazu nur via Facebook aufgerufen wurde, kamen mehr als 60 Menschen, die helfen wollten. Diese große Hilfsbereitschaft hat mich zutiefst gerührt – wir mussten sogar in den großen Stadtsaal ziehen, weil es sich sonst im Saal nicht ausgegangen wäre.

Noch dazu war niemand da, der Kritik an der Aufnahme von Flüchtlingen geschürt hätte – alle wollten helfen.

What’s next?

Jetzt werden einmal Quartiere gesucht. Sowohl die Stadt hat hier einige Immobilien im Blick, als auch Private, die sich bereits gemeldet haben. Grundsätzlich sind – auch für erfolgreiche Integration – eher kleinere Einheiten sinnvoll. Wenn Sie also jemanden kennen, oder selbst ein Quartier zur Verfügung stellen wollen, können Sie mir gerne Ihre Anregung schicken!

Sobald es konkreter wird, werden entsprechende Informationen veröffentlicht – auch hier auf meiner Seite.

Derzeit gibt es eine sehr aktive Facebook-Gruppe namens „Flüchtlinge in Purkersdorf willkommen“ – https://www.facebook.com/groups/708076585965802/

 

Ergebnis Gemeinderatswahl Purkersdorf

Das war sie dann also: die Gemeinderatswahl 2015 ist zu Ende. Das offizielle Ergebnis liegt vor. Und es lässt ein wenig ratlos zurück. Die ÖVP verliert 1 Mandat, die Grünen zerlegt es regelrecht – sie verlieren 2 Mandate und haben gar nur mehr 3. Die FPÖ kommt gemeinsam mit den NEOS – jeweils 1 Mandat – in den Gemeinderat und die SPÖ gewinnt zur 2/3-Mehrheit sogar noch 1 Mandat dazu.

Dass es die Grünen in Purkersdorf regelrecht zerbröselt hat, wundert nicht wirklich. In den vergangenen 5 Jahren hat die Liste Baum/Grüne defakto nichts gemacht. Weder im Gemeinderat, noch sichtbar für die Bürger. Dazu kam dann noch, dass sie versucht haben Politik über die Staatsanwaltschaft zu spielen. Die grüne Jagdgesellschaft wird aber von den Purkersdorferinnen und Purkersdorfern – ganz besonders auch Gemeindeebene – nicht goutiert. Daher war es nicht verwunderlich, dass nun 2 ihrer 5 Mandate (gemeinsam mit der ehemaligen PUL) verloren.

Dass es für die ÖVP nicht einfach wird, war klar: immerhin kamen 2 zusätzliche Listen dazu (NEOS und neue Bürgerliste), die jeweils am Stimmenanteil der ÖVP nagen. Nichts desto trotz, muss ich gestehen, dass unser Abschneiden uns alle doch überrascht hat. Immerhin haben wir uns gegenüber 2010 weiter gesteigert: attraktives Team, sehr gutes Programm und auch die Arbeit zwischen den Wahlen war sichtbar – Stichwort: Umweltpolitik, Verkehrspolitik sowie Jugend- und Familien-Initiativen. Warum wir wo Stimmen verloren haben, werden wir in den kommenden Wochen noch genau analysieren.

Doch die eigentliche Überraschung war das Abschneiden der SPÖ bei dieser Wahl, die fast alle ihre Stimmen nur der persönlichen Vorzugsstimme für Bürgermeister Schlögl zu verdanken hat. Hatte die SPÖ schon bisher eine 2/3-Mehrheit, gewinnt sie nun noch ein weiteres Mandat dazu. Das hat natürlich auch die traurige Konsequenz, dass sie weiterhin jedwede Prüfung ihrer Stadtregierung im Kontroll-Ausschuss abdrehen kann. Erst kürzlich wurde die Prüfung der Causa „Halbe-Miete“ mit den Worten „das haben wir schon einmal auf der Tagesordnung gehabt, das brauchen wir nicht nochmal“ einfach abgewürgt.

Zugleich bedeutet das aber auch, dass auch in Zukunft die Kinderbetreuungsplätze knapp sind, die Kindergartenplätze intransparent vergeben werden und die Stadt finanziell an der Wand steht.

Aber: die Wähler haben immer Recht! Daher ist dieses Votum – egal von welcher Partei – mit Respekt zu akzeptieren. Wir müssen als Opposition in Zukunft besser kommunizieren und auch unsere Argumente gegenüber den Bürgerinnen und Bürger besser erklären. Nur so wird es möglich sein, die Wähler von gestern darüber aufzuklären, was wirklich hinter der Fassade im Rathaus steckt.

 

Wahlergebnis Purkersdorf Gemeinderatswahl 2015

Wahlbeteiligung: 57%

(Ergebnis vorbehaltlich dem amtlichen Wahlergebnis)

 

Stimmen:

SPÖ: 3.525

ÖVP: 815

LIB/Grüne: 596

FPÖ: 226

NEOS: 185

UBP: 31

 

Mandate:

SPÖ: 23 (+1)

ÖVP: 5 (-1)

LIB/Grüne/PUL: 3 (-2)

FPÖ: 1 (+1)

NEOS: 1 (+1)

UBP: 0 (+-0)

Was in den vergangenen Tagen in der Schweiz passiert ist, hat für heimische Kreditnehmer schlimme Folgen: quasi über Nacht sind deren Schulden massiv gestiegen, wenn man einen Frankenkredit laufen hat. Noch schlimmer getroffen hat es allerdings Purkersdorf. Seit dem Beginn der Finanzkrise sind die Schulden der Stadt um 10 Millionen Euro gestiegen – das ist 1/4 der Gesamtverschuldung!!

SPÖ nicht lernfähig

Vor allem unser Prüfungsausschussvorsitzender Leopold Zöchinger hat in den vergangenen Jahren stets darauf gedrängt, eine Lösung für das Frankenfiasko zu finden. Entweder hätte sich Purkersdorf umschulden, oder aber gegen den steigenden Frankenkurs absichern müssen. Nichts davon ist passiert – im Gegenteil: die SPÖ hat weitere Frankenkredite aufgenommen. Vergangene Woche gab dann die Schweiz die Euro-Bindung des Franken auf. Das Ergebnis: Purkersdorf hatte über Nacht weitere 5 Millionen Euro Schulden.

Michael Holzer, Finanzexperte im Team der ÖVP-Purkersdorf und seit 20 Jahren bankunabhängig tätig, meint dazu: “Trotzdem das seit Jahren bekannt ist, dass Kurse schwanken, hat man offenbar aus der Krise in 2008, wo es schon einmal einen Kursrutsch gab, nicht gelernt. Jetzt hat das Risiko wieder zugeschlagen. Über Nacht wurden die Schulden für CHF Kreditnehmer um 15% teurer. Natürlich sind dies vorerst nur Buchverluste, aber auch nur dann wenn der Kurs wieder steigt. Es gibt Möglichkeiten der Absicherung, dies wurde offenbar nicht genützt. Wahrscheinlich liegt es daran, das der Bürgermeister keine unabhängigen Experten zu solchen Entscheidungen beizieht, was ich jeder Gemeinde nur anraten kann.”

Jetzt müssen alle Fakten auf den Tisch

ÖVP-Fraktionsführer Leopold Zöchinger hat schon seit vielen Jahren beharrlich auf die Risikoveranlagungen hingewiesen und davor gewarnt. Er rät vorerst nur keine schnellen Schüsse zu machen. Denn jetzt ist es für eine sofortige Reaktion sowieso zu spät. “Es gilt gemeinsam Überlegungen anzustellen, wie man das Risiko reduzieren kann. Der Bürgermeister muss die Fakten auf den Tisch legen denn es ist überfällig, dass vernünftige Szenarien, begleitet durch neutrale Experten, berechnet werden. Wir brauchen Leadership und keine Schönfärberei.”, so Zöchinger.

Und Finanzexperte Holzer hat auch einen Tipp für private Kreditnehmer, denn diesen ist ähnliches zu raten; “Man darf sich nicht von der Bank unter Druck setzen lassen und soll in Ruhe eine weitere Expertenmeinung einholen. Sollte Druck ausgeübt werden, dann wenden Sie sich an den Verein zum Schutz in Geldangelegenheiten ÖISG, mehr Infos unter www.oeisg.at.”

Gerade in einer Demokratie ist es nur natürlich, dass verschiedene politische Parteien unterschiedliche Auffassungen über verschieden Themen haben. Das ist gut so. Davon lebt Demokratie und kann Menschen auch mitreißend begeistern.

ÖVP einzige Oppositions- und Kontrollkraft

Gerade die Purkersdorfer ÖVP hat oftmals auf Fehlentwicklungen in unserer Gemeinde aufmerksam gemacht. Beispiele dafür lassen sich viele finden: den Verkauf des Friedhofes, günstigeres und qualitativer hochwertigeres Hort- und Kindergartenessen, Sicherheit am Schulweg, fehlende Kinderbetreuungsplätze, in die Jahre gekommene Infrastruktur, aus dem Ruder laufendes Schuldenbudget, etc.

Aber eines ist für uns klar: wir suchen die zwar die politische Auseinandersetzung, wenn es sein muss. Wir führen diese aber nicht über das Gericht und die Staatsanwaltschaft.

In den vergangenen Monaten ist es jedoch immer wieder dazu gekommen, dass die Liste Baum/Grüne inklusive dem am Beiwagerl mitfahrenden Manfred Cambruzzi völlig undifferenziert Anzeigen gegen den Bürgermeister bei der Staatsanwaltschaft eingebracht haben. Die meisten Anzeigen wurden nach einem kurzen Ermittlungsverfahren auf Grund von Belanglosigkeit wieder ad acta gelegt.

Politische Missstände auch politisch aufklären

Für uns ist völlig klar: Wenn es Missstände oder Misswirtschaft gibt, braucht es Aufklärung. Da muss geprüft werden. So liegt beispielsweise für die Kapitalaufstockung der WIPUR die Zuständigkeit bei den Finanzprüfern, die sich diesen Fall sicher ansehen werden. Aber die Staatsanwaltschaft? Da wollten die Grünen nur billige politische Polemik herausholen – mehr nicht! Da steht ganz klar die Gemeinderatswahl im Vordergrund – mehr nicht. Warum hat man keine Betriebsprüfung angeregt? Umsatzsteuer und Körperschaftssteuer: dafür sind die Finanzämter zuständig und nicht die Staatsanwaltschaft.

Aber, meine sehr geehrter Leserinnen und Leser, das ist nicht unsere Art Politik zu machen. Wir wollen keine Vorverurteilung, sondern politische Aufarbeitung und Verantwortung. Offenbar ist es leider sogar schon in unserer Gemeinde seitens der Grünen en vogue Politik über die Staatsanwaltschaft zu führen. Wir bedauern das zutiefst und werden uns daher auch in Zukunft für eine saubere Politik ohne Freunderlwirtschaft einsetzen. Aber eben als normale Gemeindebürger und nicht per Gericht.

Canabis legalisieren? Kokain, LSD und andere harte Drogen legalisieren? Ja sind die denn noch bei Trost? Die Frage stelle ich mir heute berechtigt, ganz besonders deshalb, weil die Neos ja auch vorhaben in Purkersdorf für die Gemeinderatswahlen zu kandidieren. Waren etwa auch Purkersdorfer Neos an der berüchtigten Abstimmung beim Parteitag der Neos beteiligt?

Schluss mir lustig!

Jedes Jahr sterben in Niederösterreich rund 30 Menschen an ihrer Opiatabhängigkeit. Diese Zahl ist in den vergangenen Jahren Dank der konsequenten niederösterreichischen Aufklärungs- und auch Beratungspolitik stark zurückgegangen. Mittlerweile ist flächendeckend in jedem Bezirk eine Drogenberatungsstelle verfügbar – für Abhängige, als auch Angehörige. Auch in Purkersdorf haben wir im Jugendzentrum Pädagogen, die speziell ausgebildet sind, um Jugendliche über die Gefahren von Drogen aufzuklären.

Selbstverständlich spielt auch die schwere Verfügbarkeit von Drogen eine große Rolle: je schwieriger Drogen zu erhalten sind, desto weniger werden sie genutzt. Das ist auch der Grund dafür, warum es wesentlich mehr Raucher und Alkoholiker gibt, als Canabis-Konsumenten.

Faksimile aus dem Kurier

Faksimile aus dem Kurier

Neos wollen auch harte Drogen legalisieren?!

Trotz den massiven Auswirkungen von Drogenkonsum auf die eigene Persönlichkeit sowie auf das Umfeld, das natürlich mitleidet, wollen die Neos Drogen legalisieren. Zugleich fordert die Jugendorganisation, auch harte Drogen wie Kokain, LSD oder Heroin legal für die breite Masse verfügbar zu machen. Sind die noch ganz dicht?

Bei dem Thema hört sich der Spaß einfach auf. Kokain, LSD und Heroin machen körperlich und geistig abhängig und zerstören Menschen. Dass Neos-Partei die Freigabe dieser Drogen fordern ist ein Skandal, der hoffentlich in der Wahlzelle abgestraft und nicht belohnt wird.

Kommenden Sonntag ist es so weit: die Europa-Wahlen stehen wieder ins Haus. Gerade was Europa betrifft gibt es keine andere Partei, die sich so stark für dieses einzigartige Friedensprojekt einsetzt, als die Volkspartei. Mit Othmar Karas haben wir einen geschätzten, erfahrenen Politiker als Spitzenkandidaten. Aber es gibt auch regionale Kandidaten, die Beachtung verdienen. Einer davon – der niederösterreichische Spitzenkandidat für die Europa-Wahl – kommt direkt aus dem Bezirk Wien-Umgebung: Lukas Mandl.

Mandl vertritt die Interessen unseres Bezirkes und unserer Gemeinde bereits seit 2008 im NÖ Landtag. Mehrfach hat er dabei bewiesen, dass er mit Purkersdorf und den Bürgern persönlich verbunden ist. Sei es wenn es darum ging, wichtige Finanzmittel des Landes nach Purkersdorf zu bringen (zuletzt beispielsweise beim Bildungszentrum oder den provisorischen P&R-Anlagen) oder wenn es einfach darum geht, für die Menschen da zu sein. Er ist immer persönlich ansprechbar und hat ein offenes Ohr für die Anliegen der Bevölkerung. Daher bin ich fest davon überzeugt, dass er auch der richtige für Europa ist. Wir brauchen Europa-Politiker, die eng mit ihrer Heimat verbunden sind und immer darauf achten, was die Bürgerinnen und Bürger brauchen. So einer ist Lukas Mandl. Daher bekommt er am Sonntag auch meine persönliche Vorzugsstimme.

Lukas Mandl bloggt übrigens täglich seine Gedanken zu Europa auf http://www.vorzugsstimme.eu/

Heute einmal ein ganz anderes Thema: Schon ewig nervt mich mein aufgeblähtes Geldbörsl. 12 Karten, Rechnungen, Papiergeld und Kleingeld lassen die Börse zu einem Stein in der Gesäßtasche werden. Ganz besonders im Anzug ist das mehr als lästig und drauf sitzen ist natürlich auch nicht angenehm. Jetzt gibts natürlich mehrere Möglichkeiten, die eigene Börse ein wenig abzuspecken. Ich beispielsweise habe Abends immer das Kleingeld „entsorgt“ – ab damit in die Spardose. Die Karten, Rechnungen, etc bleiben aber natürlich. Und auch die vielen Fächer bzw. Abteilungen im Portemonnaie brauchen Platz.

Und eines Tages kam dann die Lösung – und zwar von ganz alleine. Ich klicke sonst NIE auf Google Ads oder sonstige Werbebanner. Aber vor etwa einem Monat stach mir dann die Werbung der Firma „Bellroy“ auf einer Techseite, die ich oft lese, ins Aug. Mit dem „Note Sleeve“ verspricht Bellroy das Ende der fetten Geldbörse. Ich war begeistert und hab mich durch die gesamte Philosophie der Firma gelesen – übrigens hier zu finden: http://www.bellroy.com

Bellroy Note Sleeve Innenleben

Bellroy Note Sleeve Innenleben

Wie funktionierts? Kurz gesagt: optimale Platzeinteilung. Die Bellroy-Börse ist kleiner, bietet keinen Platz für Kleingeld und ist absolut hochwertig (bestes Leder, das angeblich „fair getradet“ wird). Im Fall des „Note Sleeve“ (es gibt noch 7 weitere Modelle) gibt es dezitiert 3 Plätze für die meistgenutzten Karten, 1 versteckten Kartenplatz und 1 zusätzlichen Kartenslot. Und der Gag: es gibt dort, wo bei normalen Börsen das Kleingeld ist, einen Platz, wo man mehrere Karten verstauen kann, allerdings einfach zusammengepackt. Diese Karten – die man nicht so oft nutzt – können mit einer kleinen Lasche hervorgezogen werden (siehe Bild). Weil die Karten nicht in extra Fächern untergebracht sind (die brauchen extra Stoff und Luft dazwischen), ist die Börse einfach dünner und wesentlich leichter.

Fakt ist: meine alte Geldbörse wiegt leer eine Spur mehr als meine Bellroy-Geldbörse voll. Das Kleingeld schütte ich Abends nach wie vor in die Sparbüchse – untertags hab ichs einfach im Hosensack. Dort störts auch weniger. Das „Note Sleeve“ kostet rund 80 Euro – nach Österreich werden keine Versandkosten fällig (wenn man direkt über Bellroy bestellt – die Börsen gibts auch bei Amazon).  Ein kleiner Punkt, den man beachten sollte: die alte „Papierzulassung“ passt nicht hinein (dazu fehlen 0,5 cm). Macht mir persönlich nix: wollte eh immer eine Plastikkartenzulassung – und die passt bestens. Wer dennoch das Papier bevorzugt nimmt die Börse einfach eine Nummer größer.

Im Übrigen kaufe ich mir fix ein „Travel Wallet“ von Bellroy. Gleiches System, ebenfalls dünn, aber: es hat Platz für den Pass. Das ist natürlich top, weil man – bspw. in den USA – sowieso immer den Pass dabei haben muss. Wo gibt man den aber hin? Ist immer mühsam mitzuschleppen. Mit dem „Travel Wallet“ wird dann auch dieses Problem der Vergangenheit angehören.

Fazit: Ich bin ehrlich hochzufrieden und begeistert – sowohl vom System, des geringen Gewichts und vor allem von der Qualität. Wer Fragen dazu hat, kann mich natürlich gerne anschreiben.

 

[box type=“info“ align=“alignleft“ ]Webtipp: Bellroy betreibt mit anderen Marken auch einen Blog, der sich mit den Themen optimales Tragen, Taschen, etc befasst. http://www.carryology.com/[/box]

Manch einer mag jetzt sofort sagen „eh klar, der ist ja ein ÖVP Gemeinderat. Der muss ja so wählen“. Mag sein. Faktum ist aber, dass es keinen anderen gibt, der unser Niederösterreich so nach vorn gebracht hat wie Landeshauptmann Erwin Pröll. Sein Name ist untrennbar mit der Erfolgsgeschichte verbunden, die das Land in den vergangenen zwanzig Jahren hingelegt hat. Die große Mehrheit der Volkspartei im Land war der Garant für diesen Erfolgsweg. Wohin verwaschene Verhältnisse führen, wissen wir, wenn wir an den Bund denken, oder auch an Italien, wo bereits jetzt – 2 Tage nach der Wahl – von Neuwahlen gesprochen wird.

Niederösterreich steht heute gut da.

Ich kann mich noch erinnern, als ich 1992 in Wien in die AHS gekommen bin. Damals haben wirklich alle geglaubt, dass nach der Wiener Stadtgrenze nur mehr Kühe auf der Weide stehen, es keine Kultur mehr gibt und die Infrastruktur mehr als zu Wünschen übrig lässt. Wenn ich gefragt wurde, woher ich komme, hab ich immer gesagt „Aus Purkersdorf – direkt an der Wiener Stadtgrenze“.

Heute ist das ganz anders. Seit Erwin Pröll 1992 Landeshauptmann wurde hat sich Niederösterreich grundlegend verändert. Der allerwichtigste Punkt: Wir sind stolz darauf, Niederösterreicher zu sein, weil wir uns in Österreich und der EU nicht verstecken müssen. Egal ob Infrastruktur, Kunst & Kultur, Öffentliche Verkehrsmittel und Lebensqualität – Niederösterreich ist im Spitzenfeld. Auch bei der Beschäftigung: mit 600.000 selbstständig Beschäftigten und einer der geringsten Jugendarbeitslosigkeitsquoten. Dieser Erfolgsweg war nur durch konsequente Arbeit der Menschen im Land möglich – flankiert durch rasche Entscheidungen seitens des Landes, das durch die klare Mehrheit gesegnet ist.

Wenn heute jemand zu mir sagt „Purkersdorf ist doch fast schon Wien“, fasse ich das fast als Beleidigung auf. Für mich ist klar: Ich bin Niederösterreicher.

Politische Konkurrenz

2013 ist für mich die zweite Landtagswahl, die ich aktiv erlebe und sie ist – was die politischen Töne betrifft – auch definitiv die Dreckigste. Die SPÖ redet andauernd das Land schlecht, um politisches Kleingeld zu schaffen. Das Team Stronach (der im Übrigen nur aus persönlichem Gründen kandidiert, nicht  aus Interesse am Land) ist sich für nichts zu schade. Interessantes Beispiel ist da der Flughafen Wien: gerade als Wirtschaftsmann müsste Stronach wissen, dass die 3. Landepiste notwendig ist. Dennoch setzt er rein populistisch auf die Gegenmeinung, um Sympathien bei der Bürgerinitiative vor Ort zu sammeln, die gegen den Flughafen auftritt.

Zur FPÖ, die auf Grund der rechten Hetze sowieso unwählbar ist, möchte ich mich gar nicht äußern.

Und die Grünen? Die Grünen haben – mit Untersützung der NÖ Frontfrau Petrovic – das Parkpickerl in Wien verbrochen und haben damit komplett gegen die Interessen der tausenden Pendler entschieden. Sie haben den Populismus vor den Hausverstand gestellt. Traurig. Noch dazu zeigen sie wahllos Politiker an und inserieren dann vollmundig, dass nun gegen diese Politiker ermittelt wird. Echt schräg.

Niederösterreich braucht Klarheit durch Mehrheit.

Um die positive Entwicklung in Niederösterreich auch weiter zu garantieren, braucht es daher Klarheit durch Mehrheit. Verhältnisse wie in Italien sind hingegen ein Hindernis. Wie sehr die verschiedenen Parteien sich auf Bundesebene blockieren, muss warnendes Beispiel sein.

Ich wähle deshalb unseren Landeshauptmann Erwin Pröll. Er hat unser Land massiv nach vorne gebracht und ich will, dass er Niederösterreich auch weiterhin so lebenswert hält!