Die Bundesregierung hat dem Plastiksackerl nun den Kampf angesagt. Eine richtige Entscheidung. Gerade in Zeiten der globalen Klimaerwärmung und immer größerer Verschmutzung von Umwelt und Meeren, braucht es wichtige Signale wie dieses. In Purkersdorf wären wir ja eigentlich schon so weit gewesen.

ÖVP Purkersdorf forderte schon 2014 plastiksackerlfreies Purkersdorf

Die ÖVP Purkersdorf startete schon 2014 ihre Initiative für ein plastiksackerlfreies Purkersdorf, das speziell auch am Bauernmarkt umgesetzt hätte werden sollen. Gedanke dahinter war, dass in Purkersdorf viele umweltbewusste Menschen leben, die gerne auf Plastik verzichten würden. Am Bauernmarkt, wo man regionale frische Produkte kaufen kann, werden jedoch zumeist kleine Plastiksackerl eingesetzt, um den Einkauf zu verstauen (erfreulicherweise haben viele Einkäufer ihre eigenen Sackerln aus beispielsweise Baumwolle dabei).

Daher wollten wir erreichen, dass der Gemeinderat die Standgebühren für jene Standler senkt, die auf Plastik verzichten. Denkbar wäre auch gewesen, den Standlern Sackerln – zum Beispiel aus Maisstärke – direkt seitens der Stadt zur Verfügung zu stellen.

Plastikfreies Purkersdorf scheiterte an SPÖ

Purkersdorf hätte also Vorreiter sein können. Ich bin mir sicher, dass sich auch die großen Lebensmittelhändler in Purkersdorf dieser Initiative angeschlossen hätten. Aber wie so oft scheiterte auch diese Maßnahme am Widerstand der SPÖ. Hintergrund dafür war die im nächsten Jahr – Jänner 2015 – anstehende Gemeinde-Wahl. Offensichtlich galt es damals, den politischen Mitbewerbern keinen Erfolg davor zu gönnen.

In diesem Fall wäre es aber  kein politischer Erfolg für eine Partei gewesen, sondern ein Erfolg für die Umwelt, für den Klimaschutz und vor allem für künftige Generationen. Immerhin hätten in den vergangenen 3 Jahren einige Tonnen Plastik vermieden werden können, wenn 10.000 Einwohner auf Plastiksackerl verzichtet hätten.

Bundesregierung machts jetzt vor: Aus für Plastiksackerl

Ich bin daher sehr froh darüber, dass nun die Bundesregierung dem Plastiksackerl einen Riegel vorschiebt und damit die Initiative der ÖVP Purkersdorf unbewusst österreichweit umsetzt. Ein guter Tag für unsere Umwelt.

Vor 2 Jahren wurde der Gemeindewald gegenüber des Wienerwaldbades in einer Nacht und Nebelaktion radikal gerodet. Entschieden haben das seinerzeit der damalige Finanzstadtrat und der Bürgermeister. Fakt ist jedoch, dass die Rodung damals nicht nötig gewesen wäre: es hätte gereicht, einzelne Bäume zu fällen, die nicht mehr Sicherheitsbestimmungen entsprachen. Stattdessen wurde der gesamte Wald gerodet – wohl um das marode Stadtbudget ein wenig aufzufetten. Leider ist dadurch auch ein nicht wieder gut zu machender Schaden am Ortsbild entstanden.

Und besonders skandalös ist: jetzt – 2 Jahre nach der massiven Rodung – ist noch kein einziger Baum nachgepflanzt worden. Immerhin dauert es mindestens 8 Jahre, bevor wieder annähernd etwas waldähnliches entsteht – aber auch nur dann, wenn schon kleine Bäume nachgepflanzt wurden. Hauptproblem dabei ist, dass der Gemeindewald immer noch nicht dem Umweltausschuss zugeordnet wurde. Der Umweltausschuss kümmert sich um den gesamten Restbestand der Bäume in Purkersdorf – also auch um die jährliche Neubepflanzung bzw. wenn notwendig auch um die Gefahrenentschärfung, also Baumfällung bzw. Ausschnitt. Der Grund darin liegt wohl an den Machtverhältnissen in der Stadt: während der Umweltausschuss durch jemand von der Liste Baum gestellt wird, gehört der Finanzstadtrat der SPÖ an.

Ich bin davon überzeugt, dass der Wald deutlich anders behandelt worden wäre, wenn die Zuständigkeit nicht im Finanzausschuss liegen würde. Im Übrigen: auch der Ausschuss wurde damals von den Rodungen nicht informiert. Diese wurden völlig undemokratisch am Ausschuss vorbei vorgenommen.

Somit bleibt der ehemals sehr schöne Wald auch weiterhin ein Schandfleck unseres Ortsbildes und trauriges Denkmal einer verfehlten Politik seitens der SPÖ-Stadtregierung. Eben ein Purkersdorfer Kahlenberg.

Am Karsamstag hat die ÖVP Purkersdorf ihre Flurreiniungsaktion 2016 durchgeführt. Dabei wurden von den ÖVP-Gemeinderäten alles von der Hardt Stremayr-Gasse bis zur Dr. Weiß-Gasse gesäubert. “Die Flurreinigungsaktion ist jedes Jahr der Zeitpunkt, um an ‘stop littering’ zu erinnern. Da muss sich jeder selbst an der Nase nehmen, denn je weniger unbedacht auf der Straße weg geschmissen wird, desto sauberer ist unsere Stadt. Aber es sollte auch die Stadt darüber nachdenken, ob es nicht doch sinnvoll wäre, mehr Mülleimer aufzustellen. Beispielsweise ist die Hardt Stremayr-Gasse ein sehr beliebter Spazierweg – auch für Hundebesitzer – aber weit und breit gibt es nur einen einzigen Mülleimer. Wer möchte, dass seine Bürger den Müll auch in die dafür vorgesehenen Mülleimer wirft, muss auch welche aufstellen”, stellt ÖVP-Chef GR Andreas Kirnberger klar.

Es liegt daher auch an der Stadt, für ein saubereres Purkersdorf zu sorgen. “Das Team vom Bauhof leistet das ganze Jahr über großartige Arbeit. Aber auch die Bauhof-Mitarbeiter können nicht immer überall gleichzeitig sein. Daher wären mehr Mülleimer – und die auch noch einheitlich – ein wesentlicher Schritt, um das Müllaufkommen im öffentlichen Raum zu vermindern. Ganz besonders in Bereichen, wo Menschen mit ihren Hunden spazieren gehen, die sich schwer verletzen können, wenn sie beispielsweise Plastik fressen”, so Kirnberger weiter.

Insgesamt hat das ÖVP-Team rund 30 Kilo Müll gesammelt. Das meiste davon waren Zigarettenstummel, Bierdosen, Plastikflaschen und weitere Plastikverpackungen. Aber darunter befanden sich auch durchaus Kuriositäten, wie Gemeinderat Jürgen Sykora zu berichten weiß: “Auf dem Kinderspielplatz habe ich eine Auto-Radkappe gefunden. Und gerade als ich dachte, das kann man nicht mehr toppen, habe ich aus dem Bachbett des Gablitzbachs einen Klapp-Sessel hervorgeholt. Es ist also nicht nur seltsam, was weggeworfen wird, sondern auch wo es entsorgt wird.”

“Für uns soll Purkersdorf eine lebenswerte Stadt sein, in der Umwelt- und Klimaschutz nicht nur politische Phrasen sind, sondern gelebt werden. Wir liegen direkt im Biosphärenpark Wienerwald – es ist daher an Zeit, dass wir anpacken und auch als Stadt einen Beitrag leisten. Ein konkretes Ziel soll daher sein, Plastiksackerl aus Purkersdorf zu verbannen”, erklären ÖVP-Teamchefin Elisabeth Mayer, Umweltgemeinderat Leopold Zöchinger und GR Florian Liehr.

Als ersten Schritt will das ÖVP-Team daher erreichen, dass künftig beim Bauernmarkt keine Sackerln aus Plastik verwendet werden. “Gerade unser Purkersdorfer Bauermarkt ist der Inbegriff für Bio, für Umwelt und den ökologischen Fußabdruck. Die Produkte, die am Bauernmarkt verkauft werden, haben kurze Transportwege und verursachen dadurch kaum CO2 Ausstoß. Da ist es nur logisch, wenn am Bauernmarkt umweltfreundliche Verpackungsmethoden verwendet werden”, erklärt Liehr den Hintergrund der ÖVP-Initiative.

Leopold Zöchinger, Florian Liehr und Elisabeth Mayer verteilen umweltfreundliche Sackerl aus Maisstärke am Purkersdorfer Bauernmarkt

Leopold Zöchinger, Florian Liehr und Elisabeth Mayer verteilen umweltfreundliche Sackerl aus Maisstärke am Purkersdorfer Bauernmarkt

Gerade aber bei schlechtem Wetter ist Papier ebenfalls keine Alternative. Die ÖVP Purkersdorf hat daher im Rahmen ihrer Aktion Eigeninitiative ergriffen und an die Standbetreiber kostenlos Sackerl aus Maisstärke verteilt. Diese sind so reißfest wie normales Plastik, allerdings biologisch abbaubar und halten Gemüse frisch.

“Hauptproblem ist, dass Maisstärkesackerl ein wenig teurer als Plastik sind. Dass ein Umstieg auf umweltfreundliche Alternativen zum Plastiksackerl allerdings sinnvoll ist, steht wohl außer Streit. Wir schlagen daher vor, dass sich hier die Gemeinde einschaltet und die Nutzung von umweltfreundlicher Verpackung fördert. Konkret schlagen wir vor, dass all jene Standbetreiber, die keine Plastiksackerln mehr verwenden, als Ausgleich weniger Standplatzmiete bezahlen müssen. Aus unseren Gesprächen mit den Standbetreibern wissen wir, dass diese eine solche Vorgangsweise goutieren würden”, stellt Zöchinger fest, der einen entsprechenden Antrag in den Gemeinderat einbringen will.

Halb Purkersdorf muss seit dem Ende der vergangenen Woche auf einen kahlen Berg schauen. Die Rodung eines ganzen Berghanges mitten im Ortszentrum der „Besonderen Stadt im Wienerwald“ sieht einfach furchtbar aus. Hier hätte die Gemeinde einfach verantwortungsvoller Handeln müssen – zumindest der Umweltausschuss hätte informiert werden müssen. Auch das ist leider unterblieben. Ich muss an dieser Stelle offen zugeben: ob des Anblickes, bin ich geschockt!

Hier die Fakten:

  • Offiziell wurden nur 0,7 ha, das ist etwa 1% des Purkersdorfer Gemeindewalds geschlägert.
  • Nach ca 8 Jahren wird die nun gerodete Fläche mit 5 m hohen Jungbäumen bewachsen sein.
  • Eine Einzelbaumfällig sei laut Gemeinde auf Grund der steilen Hanglage nicht möglich gewesen.
  • Die Gemeinde beziffert den Gewinn aus den Baumrodungen in den vergangenen Jahren mit jährlich rd. 10.000 Euro.
  • Laut Gemeinde seien aber finanzielle Gewinne nicht Auslöser der nunmehrigen Rodungen.

Nach den erfolgten Rodungen kritisierte die Stadträtin der Liste Baum (LIB) die Gemeinde lautstark. Dabei trafen schlichtes Unwissen auf politisches Kleinholz schlagen. Eher ironisch zu werten ist, dass  Maringer den sofortigen „Stopp“ der Rodungen fordert, nachdem das Unglück schon passiert war.

Aus meiner Sicht ist es jetzt wichtig zu klären, dass möglichst rasch wieder aufgeforstet wird. Darüber hinaus müssen wir im Gemeinderat sicherstellen, dass solche Rodungen mitten im Ortgebiet nicht allzu bald wieder vorkommen – immerhin macht die Gemeinde mit dem Begriff  „Wienerwald“ auch Werbung. Besonders die Tatsache, dass viele Menschen hier nach Purkersdorf ziehen, um „im Grünen“ zu leben, zeigt die Notwendigkeit davon, unsere natürlichen Ressourcen zu behalten und noch vielmehr zu pflegen!

Das Wochenende und der Sturm, der über unsere Stadt gezogen ist (immerhin mit Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 130 km/h) zeigt, dass vorsichtige Baumentnahmen im Wald immer wieder nötig sein werden – ganz einfach zur Sicherung unserer wunderbaren Wanderwege, die unsere Stadt so lebenswert machen. Ob allerdings die breitflächige Rodung tatsächlich unvermeidbar war, wie dies die Gemeinde darstellt, wird wohl weiterhin rätselhaft bleiben. Ganz besonders auf Grund des Umstandes, dass auch der Umweltausschuss nicht informiert wurde. Im Umweltausschuss werden nämlich genau solche Punkte ganz genau geprüft und kritisch hinterfragt. Mit dieser Nicht-Information im Vorfeld bleiben wir als Gemeinderäte mit einem gewissen Unbehagen zurück. Unser Ortsbild bleibt auf Jahre geschädigt und die Purkersdorferinnen und Purkersdorfer fragen sich zu Recht, ob es hier mit rechten Dingen zuging.

Die Flurreinigungsaktion ist ja wirklich eine gute Sache. Sie trägt vor allem zur Bewusstseinsbildung bei, da so gut wie alle Vereine und Parteien sich daran beteiligen und so sehr viele Bürger eingebunden sind, beziehungsweise über die Medien davon erfahren. Und wenn man mal bei einer Flurreinigungsaktion dabei war, dann weiß man, wie viel Dreck sich teilweise versteckt: Allein dieses Jahr hat die Volkspartei Purkersdorf ganze 5 Säcke Müll gesammelt (und das nur in einem Grätzel).

Ich persönlich konnte dieses Jahr leider nicht dabei sein, weil ich vergangene Woche krank war (und immer noch ein wenig bin). Dabei hatte ich mich ehrlicherweise schon darauf gefreut, weil es einfach eine schöne und vor allem gemeinsam ausgeführte Aktion ist. Ich hoffe, dass ich kommendes Jahr nicht so viel Pech haben werde. Bis dahin gilt: Müll nicht einfach auf den Boden werfen, sondern IN die Mülltonnen bitte!!

Heute flatterte in Purkersdorf ja die neue Postille der Purkersdorfer LIB/“Grünen“ in die Postkästen. Auf Beistrich- und Rechtschreibfehler wollen wir an dieser Stelle nicht eingehen. Aber trotzdem einige grundlegende Fehler klarstellen und für etwas Klarheit sorgen.

Umweltschutz muss mehr als ein Lippenbekenntnis sein

„Wenn du nicht mehr weiterweißt, gründe einen Arbeitskreis“ – dieser Spruch gilt nach wie vor. Das Projekt „Energiezukunft Purkersdorf“ ist durchaus lobenswert, allerdings bringen reine konzeptionelle Überlegungen wenig. Wo bleiben die Taten? Die LIB/“Grünen“ verkaufen sich an die SP-Purkersdorf, die gerne die Möglichkeit nutzt, sich mit Klima- und Umweltschutz zu schmücken. Allerdings steckt wenig dahinter.

  • Es war der Verdienst von Umweltgemeinderat Leopold Zöchinger, der beharrlich Umweltbewusstsein einfordert. Beispielsweise beim ÖVP-Antrag im Gemeinderat bei Renovierungen und Neubauten der Gemeinde auf umwelt- und klimabewusste Bauweisen zu setzen (der im Übrigen von der SPÖ abgelehnt wurde).
  • Oder auch als die VP Purkersdorf erfolgreich ein umweltfreundliches Heizsystem im neuen Kindergarten durchgesetzt hat.

Rücktritte oder nicht Rücktritte

Offensichtlich ist der LIB/“Grünen“ besonders wichtig, wer, wen, wann und wie zum Rücktritt aufgefordert hat. Allerdings unter die Gürtellinie zu schlagen und zu behaupten, ich würde die Unwahrheit schreiben ist durchaus frech (spricht aber Bände über das Niveau von LIB/“Grünen“).

Bleiben wir bei den Fakten:

  • wie auch NÖN und Bezirksblatt berichteten, haben die Volkspartei Purkersdorf und ich Frau Vizebürgermeisterin Pleischl zum Rücktritt aufgefordert.
  • Danach (das bedeutet: zeitlich gesehen einige Zeit später) haben das dann auch LIB/“Grüne“ getan.

Opposition versus Schlaftruppe

Die Volkspartei Purkersdorf ist seit Jahren DIE konsequente Oppositionskraft und hat schon diverse Missgriffe der SPÖ aufgezeigen und verhindern können. Zu behaupten, die Volkspartei stimme immer mit der SPÖ, verursacht höchstens kopfschütteln und mildes Lächeln. Vielleicht passen ja die Gemeinderäte der LIB/“Grünen“ nicht so oft auf während Gemeinderatssitzungen, oder sind selten da – sonst wäre dieses „Missverständnis“ wohl kaum entstanden.

LIB/“Grüne“ gegen Grünland….

Im Übrigen: Die LIB-Gemeinderäte Erben und Aicher haben bei der Abstimmung, ob in der Baunzen eine Wiese von Grünland in Bauland umgewidmet werden soll nicht aufgepasst und sich offensichtlich irrtümlich enthalten, was ja einer Gegenstimme gleich kommt. Soviel zum Thema Aufmerksamkeit. Das ist vermutlich auch der Grund, weshalb Ihnen auch die VP-Gegenstimmen gegen die SP-Schuldenpolitik, etc „entgangen“ sind…

Zu guter letzt möchte ich doch anmerken, sehr geehrte Frau Aicher, bleiben Sie doch bitte bei Fakten und der Wahrheit. Und bitte bedienen Sie sich einer gemäßigteren Wortwahl und stellen Sie nicht unhaltbare Anschuldigungen in den Raum.

„Die SPÖ-Purkersdorf befindet sich noch immer Dauer-Winter-Tiefschlaf! Großmundig kündigt der SPÖ-Bürgermeister über das Bezirksblatt ein energieautarkes Purkersdorf an – hinter den Kulissen wird allerdings weiterhin auf fossile Energieformen gesetzt. Nichts als Lippenbekenntnisse und leere Worthülsen aus der Stadtregierung“, ärgert sich der Stadtparteiobfrau-Stellvertreter der Volkspartei Purkersdorf, Florian Liehr.

Alternative Energie, anstatt Lippenbekenntnisse

Die von der WIPUR errichtete Reihenhausanlage Wintergasse 48 – für die laut Gemeinderat-Bericht bislang kaum Interessenten gefunden werden konnte – wird mit Gasheizung gebaut. Die ÖVP Purkersdorf hat bereits mehrmals auf diesen Umstand aufmerksam gemacht und alternative Energieformen für diese Neubauten gefordert. Dazu Liehr: „Wann, wenn nicht jetzt, wäre der Zeitpunkt geeignet und richtig? Mitten in der Energiekrise und nach der Energie-Ankündigung, schaufelt der SPÖ-Bürgermeister auch weiterhin das Energiegrab für Purkersdorf. Wann wacht die SP-Purkersdorf endlich auf und erkennt, dass Lippenbekenntnisse alleine nicht reichen? Wir wollen für Purkersdorf Energieeffizienz statt SPÖ-Inkompetenz!“

Bereits im März 2008 hat die Volkspartei Purkersdorf einen Antrag im Sinne des Klima- und Umweltschutzes in den Gemeinderat eingebracht. Inhalt war, dass in sämtlichen öffentlichen Neubauten oder Komplettsanierungen ausschließlich erneuerbare CO² neutrale Energieträger bzw. sonstige umweltneutrale Alternativen Verwendung finden dürfen. „Bereits damals hat die SP-Purkersdorf unseren Antrag mit ihrer 2/3-Mehrheit einfach niedergestimmt. Auch beim Kindergarten-Neubau wurde erst nach massivem Protest der Volkspartei auf eine umweltverträglichere Heizmethode gesetzt. Nun folgt das Déjà-vu bei den WIPUR-Wohnbauten, wo wir in der Vergangenheit mehrmals auf die Gasheizung aufmerksam gemacht haben“, betont Stadtrat ÖVP-Fraktionsobmann Hans-Jürgen Gaugl.

Klima- und Umweltschutz mehr als nur moralische Verpflichtung

„Für uns sind Klima- und Umweltschutz nicht nur moralische Verpflichtung, sondern auch wirtschaftliche Vernunft. Nach der Ankündigung durch Bürgermeister Schlögl, werden wir ihn beim Wort nehmen und unseren Antrag im Gemeinderat neu einbringen. Außerdem werden wir nochmals einfordern, eine nachhaltige Energieform in die Reihenhausanlage Wintergasse 48 zu integrieren“, so Familienstadträtin ÖVP-Obfrau Elisabeth Mayer abschließend.