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Rezension der neuesten grünen „Gschichtln“ in Purkersdorf

 Die Purkersdorfer Grünen geben bekanntlich ein Revolverblatt namens „Purkersdorfer Informationen“ heraus. Es ist immer wieder faszinierend dieses Blatt zu lesen – bringt mich immer wieder zum Schmunzeln. Wobei der Name schon ein bisserl ironisch anmutet – der Titel sollte eher „Purkersdorfer Gschichtln“ heißen, weil der Wahrheitsgehalt der grünen Zeitung eher ins Reich der Fantasie gehört. Hier ein paar interessante Zitate aus dem grünen Blatt – allerdings mit den tatsächlichen Fakten ergänzt.

1. Das Budget

[box type=“shadow“ ]“… Noch dazu bei einem Betrag von netto 16.000 Euro, der lächerlich gering ist, bei einem Haushaltsvolumen von mehr als 22 Milliarden Euro!“ – Zitat aus einem Artikel von StR Christiane Maringer.[/box]

Also um das klarzustellen: Purkersdorf ist leider alles andere als reich und das Budget hat auch keine 22 Milliarden Euro. Nichtmal 22 Millionen Euro sind es. Aber wer zählt denn schon so genau?

Im Übrigen: Auch die Stadtgemeinde muss natürlich Mehrwertsteuer bezahlen. Es ist daher unrichtig von netto zu sprechen – Maringer meint 19.200 Euro. Dieser Betrag ist allerdings im Budget Purkersdorfs gerade eben nicht „lächerlich“. Zum Vergleich: Das Jugendbudget beträgt gerade einmal rund 5.000 Euro. Das liegt leider an der Tatsache, dass die Fixkosten auf Grund der katastrophalen Finanzpolitik der SPÖ das Budget komplett auffressen (unter anderem Personalkosten) und für Projekte nichts mehr übrig ist.

2. P&R Stellplätze

[box type=“shadow“ ]“Der neue ÖBB Fahrplan mit seinen mangelhaften Verbesserungen und weitreichenden Verschlechterungen für die Region hat auch in diesem Zusammenhang seine Auswirkungen. Ein schlechtes Zugangebot bedeutet nicht nur für tausende Menschen unnötige Wartezeiten, sondern für nicht wenige den Zwang aufs Auto umzusteigen.“ Zitat aus einem Artikel von StR Christiane Maringer[/box]

In diesen zwei Sätzen sind gleich mehrere unseriöse und falsche Aussagen. Zuallererst: der neue Fahrplan hat für Purkersdorf große Verbesserungen gebracht. In Purkersdorf Zentrum fährt zu den wichtigen Pendlerzeiten fast alle 10 Minuten ein Zug ab. Dazwischen gibt es einen Halbstundentakt der S-Bahn. Das bedeutet, man muss bspw. in der Früh gar nicht mehr drauf achten, wann der Zug nach Wien fährt, weil ohnehin spätestens nach 10 Minuten der nächste kommt. Einmalig in der Geschichte Purkersdorfs. Jetzt arbeiten wir daran, dass diese Taktung auch alle anderen Stationen erreicht.

Spannend ist, dass Maringer offenbar der Meinung ist, es bräuchte keine P&R Stellplätze. Bei aller Liebe zum Radfahr-Fanatismus der Grünen – die Anrainer aus der Baunzen werden wohl kaum im Winter oder bei Regen mit dem Fahrrad zum Bahnhof fahren wollen. Abgesehen von diesem Faktum brauchen wir die P&R-Anlage in Purkersdorf auch für die Regions-Gemeinden wie bspw. Gablitz, das eben nicht an der Westbahn liegt. Aber wie so oft wird hier nicht über den Tellerrand gesehen.

[box type=“shadow“ ]Im selben Artikel heißt es „Seit Monaten setzen wir uns für die Errichtung zusätzlicher Radabstellplätze in Purkersdorf-Sanatorium ein.“[/box]

Und wo ist das Ergebnis? Frau Maringer hat diesbezüglich noch keinen Finger gerührt – Artikel schreiben alleine bringt eben noch keine Änderung.

[box type=“shadow“ ]Zum Schluss: „… Das wäre eine der notwendigen Maßnahmen, um den AutofahrerInnen das Umsteigen auf den öffentlichen Verkehr zu erleichtern…“ [/box]

Der neue Fahrplan ist eine wesentliche Maßnahme, um die Menschen zum Umstieg auf den Öffentlichen Verkehr zu bewegen. Genau deshalb werden ja auch mehr P&R Stellplätze benötigt: weil die Leute umsteigen. Das macht sich im Übrigen auch in den jährlich steigenden Verkaufszahlen der Jahresnetzkarten bemerkbar.