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Twittern kann helfen – auch gegen miserable Zustände

Massen in der U4

Vor kurzem wurde seitens der Wiener Linien ein „Neustart“ für die U4 verkündet. Grund waren zahlreiche Beschwerden und Probleme in den vergangenen Wochen. Auch „Heute“ hat über die Probleme der Wiener Linien berichtet – mit einem Foto, das ich aufgenommen habe. Hier die Geschichte dazu.

Mo., 24. Jänner 2011 – Schnee

Eigentlich wollte ich an besagtem Montag mit dem Zug in die Arbeit fahren – vor allem deshalb, weil es in der Nacht von Sonntag auf Montag ziemlich geschneit hatte. Montag Früh dann allerdings die ungute Überraschung: Die Züge auf der Westbahn hatten durch die Bank rund eine Stunde Verspätung. Es war ja auch unmöglich, sich auf die 15 Zentimeter Schnee einzustellen…

Also bin ich ins Auto gehüpft, um bis zur Park&Ride Anlage in Hütteldorf zu fahren. Das Ergebnis: Ich habe ca 45 Minuten im Stau auf der Westeinfahrt verbracht (ja, der Stau reichte bis Auhof zurück).

Wiener Linien: Wirklich keine „Helden“

In Hütteldorf gab es – selbstverständlich, wie könnte es anders sein bei 15 Zentimeter Schnee – „unregelmäßige Zugsfolgenden“. Die U-Bahn war also ohnehin schon überfüllt, gesellte sich bei der Station Längenfeldgasse nochmals eine große Masse an Menschen in hinzu – es war gerade ein Zug ausgefallen. Kurze Zeit später war es dann komplett aus. Der U-Bahn-Zug blieb in der Pilgramgasse stehen – Komplettausfall.

An der Stelle habe ich dann zirka 5 Minuten gebraucht, um aus der U-Bahn zu kommen, weil der Bahnsteig mit Menschen überfüllt war. Und: Dort entstand auch das Foto, das ich via meinem Twitter-Channel verbreitet habe. Die Tageszeitung „Heute“ hat sich daraufhin bei mir gemeldet und diesen Artikel geschrieben: U4-Pannen: Neustart kommt

An diesem Beispiel sieht man jedoch, dass Kritik durchaus zu einer Verbesserung der Situation beitragen kann!

Neustart?

Für die Pendlerinnen und Pendler, die täglich auf die öffentlichen Verkehrsmittel angewiesen sind, bleibt nur zu hoffen, dass der versprochene Neustart auch eingehalten wird. Für die Wiener Politik ist es jedoch höchste Zeit, Maßnahmen zu treffen, die eine dauerhafte Qualität gewährleisten – immerhin wird für dieses „Service“ gezahlt und zwar nicht zu knapp. Auch die für die ÖBB zuständige SPÖ-Ministerin Doris Bures wird gut beraten sein, dafür zu sorgen, dass die ÖBB ihre Fahrpläne künftig einhalten. Oder: Zumindest nicht mehr eine Stunde Verspätung, beim ersten Anzeichen von Schnee, haben.