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Wien hat gewählt und verloren.

Wien hat gewählt

Die Wiener haben heute ihren Gemeinderat und die Bezirksvertretungen gewählt. Das Ergebnis ist für alle Parteien tragisch – bis natürlich für die FPÖ, die massiv zulegen konnte. Bei dieser Wahl haben jedoch vor allem die Wienerinnen und Wiener verloren, weil sie Populismus mit heißer Luft gewählt haben. Vor allem für SPÖ und ÖVP ist das Ergebnis der Wien-Wahl besonders bitter. Beide Parteien werden sich gut überlegen müssen, was sie in Zukunft besser machen können.

SPÖ verliert die Wiener Wahl

Die SPÖ ist die große Verliererin der Wiener Gemeinderatswahl. Zwar ist sie nach wie vor stimmenstärkste Partei, jedoch verliert sie die absolute Mandatsmehrheit und das war das einzige Ziel, das für die SPÖ zählt. Offensichtlich hat da auch der Kniefall vor der Kronen Zeitung zum Thema Wehrpflicht nichts mehr gebracht.

Grüner Verlusttrend setzt sich fort

Auch für die Grünen ist die Wiener Wahl tragisch – der Verlusttrend der Kleinpartei setzt sich weiter fort. Seit dem Rücktritt von Van der Bellen hat die neue Chefin Eva Glawischnig einen Wahlverlust nach dem anderen  eingefahren. In Wien ist der Verlust allerdings erklärbar, weil die Spitzenkandidatin Maria Vassilakou schwach ist und keinerlei Konzepte vorlegen konnte.

ÖVP tut sich in Wien schwer

Christine Marek hatte wenig Zeit, sich für die Wien-Wahlen aufzuwärmen und wurde letztlich zwischen dem hetzerischen FPÖ-Wahlkampf und der absolut-regierenden SPÖ aufgerieben. Allerdings sind die Wien-Wahlen ein lokales Ereignis, das keine Signalwirkung auf Nationalratswahlen haben sollte. Immerhin – und das sieht man besonders an den Bezirksvertretungswahlen – unterscheiden die Wählerinnen und Wähler sehr genau zwischen den einzelnen Ebenen. So konnte sich die ÖVP in einigen Bezirken behaupten. Nichts desto trotz: die ÖVP tut sich in Wien einfach schwer.

FPÖ gewinnt

Die FPÖ hatte und hat immer nur ein Thema: Ausländer bzw. Zuwanderer. Der Grund weshalb die FPÖ damit jedoch 27 Prozent „abstauben“ konnte, liegt darin, dass die SPÖ Jahre lang nichts getan hat, um für eine bessere Integration zu sorgen. Zugleich hat die FPÖ stets leicht verständliche, oberflächliche Botschaften transportiert, die auch bei einfachen Menschen leicht ankommen.

Insgesamt jedenfalls ein trauriges Ergebnis für Wien und die Wiener.

Kleiner Nachtrag: Josefstadt

Erfreulich ist das Ergebnis der Josefstadt. Dort hat die ÖVP es geschafft, den Bezirk wieder zurückzugewinnen und den grünen Bezirksvorsteher abzulösen.