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Konstituierende Sitzung des Gemeinderates in Purkersdorf

Vergangenen Donnerstag konstituierte sich in Purkersdorf der Gemeinderat. Für mich war es meine erste Gemeinderatssitzung, auch wenn sie eher unspannend war. Es ging dabei nicht um politische Inhalte oder Projekte, sondern um die Wahl der Stadträte, des Bürgermeisters und der Ausschussmitglieder.

Keine Überraschungen

Bei dieser Sitzung gab es eigentlich keinerlei Überraschungen: In den vielen geheimen Wahlgängen wurde Karl Schlögl wiedermal zum Bürgermeister gewählt. Als Vizebürgermeister wurde Christian Matzka (ebenfalls SPÖ) bestellt. Kleines Detail am Rande: die NÖN hat in der Ausgabe der vergangenen Woche von einem „Knalleffekt“ auf der Titelseite gesprochen, da die vormalige Vizebürgermeisterin Pleischl ihr Mandat nicht annahm. Im Blattinneren war dieser Rücktritt dann „völlig überraschend“. Nun ja, dass Pleischl nicht weitermachen wollte war ein gut behütetes Geheimnis der Purkersdorfer Stadtpolitik – also wussten es alle. Pleischl wurde dann doch überredet, noch einmal zu kandidieren – auch wenn im vorhinein schon klar war, dass sie dieses Mandat nicht annimmt. Von einem Knalleffekt fehlt hier also jede Spur.

Elisabeth Mayer und Albrecht Oppitz als Stadträte bestätigt

Unsere beiden Stadträte: Elisabeth Mayer, zuständig für Familien und Bildung sowie Albrecht Oppitz, zuständig für Jugend und Sport, wurden mit überwältigender Mehrheit wiedergewählt. Beide werden so wie bisher ihren beherzten Einsatz für alle Purkersdorferinnen und Purkersdorfer fortführen.

Ja, das sind meine Schuhe! Foto: Bezirksblaetter, Werner Pelz

Neuer Umweltstadtrat

Ganz neu im Stadtrat ist hingegen Christian Schlagitweit. Die Liste Baum trat bisher im Bündnis mit den Grünen an, wobei stets jemand der Grünen Umweltstadtrat war (bisher Marga Schmidl). Diesmal ist offensichtlich alles anders: Schlagitweit kommt von der Liste Baum. Er wurde mit nur 14 von 33 Stimmen (Gegenstimmen sind bei der Wahl zum Stadtrat gesetzlich nicht vorgesehen) zum Stadtrat gewählt und muss sich ab jetzt beweisen. Bei vielen Gemeinderäten gilt er als „der Rabauke“ der Liste Baum. Für mich persönlich ist er ein relativ unbeschriebenes Blatt, da er bisher kommunalpolitisch unauffällig agiert hat. Nur durch Äußerungen über bundespolitisch relevante Ereignisse bzw. abfällige Bemerkungen über Minister machte er sich bisher einen Namen.

Die Arbeit beginnt jedenfalls jetzt – sobald die Ausschüsse konstituiert sind (das ist nächste Woche der Fall), gehts los. Ich bin gespannt und werde wie immer – auch über Twitter – über alle Ereignisse im Gemeinderat informieren.