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Purkersdorf hat gewählt und es bleibt alles gleich

Die Gemeinderatswahlen 2010 sind vorbei und es ändert sich nichts. Klingt komisch, ist aber so. Sowohl SPÖ, ÖVP als auch die LIB können alle leicht zulegen (im Bereich von 0,6-0,2 Prozent) – nur die Purkersdorfer Liste (PUL) verliert fast 2 Prozent. Besonders ärgern dürfte sich die FPÖ, da sie um eine einzige Stimme den Einzug in den Gemeinderat verpasst hat. Auf der anderen Seite wackelt das 22. Mandat der SPÖ gewaltig: es ist nur mit einer Stimme abgesichert.

Warum ich jetzt nicht deprimiert bin.

Wer die Geschichte der Volkspartei in Purkersdorf kennt, weiß auch um die vielen Schwierigkeiten und Personenwechsel an deren Spitze. Vor drei Jahren wurde ein neues Kapitel der Geschichte aufgeschlagen. Mit unserer neuen Stadtparteiobfrau und ihrem Team ist es gelungen, die gesamte Partei zu vereinen – Streiterei und Querschüsse gehören der Vergangenheit an. Das hat natürlich auch einige Zeit an interner Aufarbeitung bedurft, die mittlerweile abgeschlossen ist. Dieses Team hat einen großartigen Wahlkampf hingelegt und diese Einigkeit und Loyalität war die gesamte Zeit spürbar. Das macht Mut und gibt Kraft für die Zukunft, denn unser Fokus hat von Anfang an auf den Gemeinderatswahlen im Jahr 2015 gelegen. Es war wirklich großartig, zu sehen, dass am Sonntag um 01.00 in der Früh fast 20 Leute in unserer Geschäftsstelle waren, die dann bis 4 Uhr Früh Frühstück mit Wahlinformationen ausgefahren haben. Sowas hab ich einfach noch nicht erlebt.

Fokus 2015

Die durchaus harte Arbeit für die Wahlen 2015 hat begonnen – die Basis dafür haben wir in diesem Wahlkampf gelegt. Der Wahlkampf 2015 wird außerdem doppelt spannend, weil fraglich ist, ob der Bürgermeister bleiben wird, wenn 2013 die gesamte katastrophale Schuldenpolitik der vergangenen Jahre über ihn hereinbricht. Fraglich auch, ob die Bürgerinnen und Bürger dann noch eine Partei wählen, die alle Gebühren in extreme Höhen schrauben muss, um das Budget noch zu retten.

Bürgermeisterwahlkampf versus Gemeinderatswahlen

Auf der anderen Seite muss man neidlos anerkennen, dass die SPÖ ihren Wahlkampf nicht ungeschickt gestaltet hat (bzw. deren Marketingfirma). Purkersdorf ist nicht rot, daher war „SPÖ“ auf den Plakaten nur mit der Lupe zu finden. Die SPÖ hat ihren einzigen Trumpf im Ärmel maximal beworben: Schlögl. Und hier sind wir wieder beim Punkt: was kommt nach Schlögl? Die Karten werden in den kommenden fünf Jahren neu gemischt.