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Podiumsdiskussion der Spitzenkandidaten – GRW 2010

Vergangenen Freitag fand in Purkersdorf die Podiumsdiskussion der Spitzenkandidatinnen und -kandidaten der Parteien zur Gemeinderatswahlen am 14. März 2010 statt. Die Veranstaltung wurde von der K.Ö.St.V. Austria Purkersdorf organisiert, die sich zwar redlich bemühte, jedoch hielt sich der Diskussionsleiter nicht an den ursprünglich ausgemachten Ablauf.

Elisabeth Mayer punktet mit Sympathie und Argumenten

Unsere Stadtparteiobfrau und Spitzenkandidatin, Elisabeth Mayer, konnte während der gesamten Diskussion vr allem mit ehrlicher Sympathie und Argumenten punkten. Sie erklärte, dass Purkersdorf zwar eine lebenswerte Stadt mit hoher Lebensqualität sei, jedoch die großen Herausforderungen der Zukunft nur mit ihrem Team gemeistert werden können. Und die Herausforderungen sind tatsächlich groß: angefangen von der katastrophalen finanziellen Lage des Stadtbudgets, über die wachsende Bevölkerungszahl bei fehlender Infrastruktur, bis zur verbesserungswürdigen öffentlichen Verkehrsanbindung.

SPÖ-Schlögl fällt durch Konzeptlosigkeit auf

Die regierende SPÖ hat in den vergangenen Jahren die Weiterentwicklung unserer Stadt verpasst und hat keine Zukunftsvisionen. Das muss zumindest der Schluss der Zuhörer bei der Podiumsdiskussion gewesen sein. Schlögl zählte Erfolge der vergangenen 10-13 Jahre auf (interessanterweise keinen aus der vergangenen Gemeinderatsperiode). Kein Wort verlor er über die Zukunft Purkersdorfs – so ist übrigens auch sein Wahlkampf angelegt: keine Themen, sondern nur Selbstbeweihräucherung und Selbstlob.

LIB/PUL/FPÖ

Dass diese drei Parteien bei der Diskussion ist kaum aufgefallen. Wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass sich die LIB zumindest bemüht hat, zu argumentieren. Allerdings ist es spätestens bei der originellen Einlage von Schlagitweit bzw. Baum zu einem Duell der Anschuldigungen zwischen LIB und SPÖ gekommen. Aber wir sinds ja gewohnt.

Diskussionsleitung und Kultur

Sehr faszinierend war jedoch die Diskussionsleitung. Ursprünglich wurde vereinbart, dass jede Partei ein Thema vorschlägt und jeder der Spitzenkandidaten kann anschließend ein Statement dazu abgeben. Der Diskussionsleiter hat das wohl missverstanden. Nachdem jede einzelne Partei ihr Thema angesprochen hatte, wurde der Bürgermeister um seine Meinung gefragt. Diese Schlögl-Fragestunde (die bestens zur Selbstverliebtheit des Bürgermeisters passt) wurde auch von den anwesenden Medienvertreterinnen schlecht und als unfair aufgenommen. Kein Wunder eigentlich. Bleibt nur zu hoffen, dass bei den nächsten Gemeinderatswahlen im Jahr 2015 ein Diskussionsleiter ausgesucht wird, der diesen Namen auch tatsächlich verdient und die Podiumsdiskussion fair sowie ausgewogen gestaltet.