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Besser-Unterwegs: „Ticketpreiserhöhung der ÖBB ist unverschämt!“

ÖBB erhöht Preise schon wieder um 5% – Pendler sollen Defizit bezahlen, Schienenersatzverkehr ist zusätzliches Ärgernis

Beispiel an deutscher Bahn nehmen

„Die Preiserhöhung der ÖBB um ganze 5% ist einfach unverschämt“, so Florian Liehr, Sprecher der Intiative Besser-Unterwegs im Wienerwald, anlässlich der kräftigen Ticketpreiserhöhung der Bahn. „Bei den ÖBB herrschen strukturelle Defizite, die jährlich ein Riesenminus verursachen. Preiserhöhungen auf dem Rücken der Arbeitnehmer darf nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Ich verstehe nicht, wieso Infrastrukturministerin Bures das zulässt. Viel eher sollte sich die Bahn ein Beispiel an der erfolgreichen und vor allem serviceorientierten Deutschen Bahn nehmen“, bekräft Liehr.

Schienenersatzverkehr angleichen

Besonders der Umstand, dass die Fahrkarten sowie Monats- und Jahreskarten gerade zu Beginn des Schienenersatzverkehrs verteuert werden, ist ein Ärgernis. „Zusätzliches Service der Bahn? Keine Spur. Verspätungen stehen auf der Tagesordnung! Wenn ein Zug einmal pünktlich kommt, ist das die Ausnahme. Wenn man seine im Zug eine Karte kaufen möchte, muss man hohe Aufpreise zahlen, die durch nichts argumentierbar sind. Und außerdem kommt mit der Verteuerung – quasi als Geschenk – ein wochenlanger Schienenersatzverkehr, der Berufstätigen den letzten Nerv raubt, da auch die U4 zwischen Hütteldorf und Hietzing als Schienenersatz geführt wird“, erklärt Liehr die Verärgerung der Pendlerinnen und Pendler. Das mindeste sei wohl die zeitliche Versetzung der beiden Bauarbeiten, sodass nicht gleichzeitig der Verkehr stillsteht.

Preserhöhung rückerstatten!

„Wir fordern Verkehrsministerin Bures auf, die Ticketpreisverteuerung zurückzunehmen. Weiters fordern wir die zeitliche Abstimmung, falls Sanierungsmaßnahmen vorgenommen werden, damit die Arbeitnehmer auf dem Weg zur Arbeit nicht fünf mal von einem Schienenersatzverkehr in den Nächsten umsteigen müssen. Jetzt sind die ÖBB gefragt, den Pendlerinnen und Pendlern zumindest die Preiserhöhung für die Zeit des Schienenersatzverkehres zurückzuerstatten“, so Liehr. Langfristig dürfe es jedenfalls nicht mehr vorkommen, dass die ÖBB Geld zum Fenster hinaus werfe und sich bei den Arbeitnehmern – die ohnehin massiv Steuergeld beischießen – über höhere Preise refinanzieren.rnis